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RRX: Planauslage für Duisburg-Süd

11.09.19 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Infrastrukturplanungen für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) auf dem Stadtgebiet Duisburg gehen in die nächste Runde. Nachdem DB Netz die Planungen im PFA 3.2 Ende 2018 zur Genehmigung beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht hat, gehen die Unterlagen nun in die Offenlage. Die Bezirksregierung Düsseldorf und die Stadt Duisburg legen vom 16. September bis zum 15. Oktober die Planfeststellungsunterlagen zum Rhein-Ruhr-Express für den Bereich zwischen der Stadtgrenze zu Düsseldorf und dem S-Bahn Haltepunkt Duisburg-Schlenk offen.

Die Planungen betreffen somit die Stadtteile Rahm, Großenbaum, Buchholz und Teile von Wanheimerort. In diesem Zeitraum können die Unterlagen bei der Stadt Duisburg sowie online unter www.rheinruhrexpress.de eingesehen werden. Bis zum 29. Oktober können Bürger Einwendungen und Stellungnahmen bei der Bezirksregierung Düsseldorf zu den Planungen abgeben. Die DB Netz AG als Vorhabenträgerin und Antragstellerin bietet zur Unterstützung der Bürger vorab eine Bürgerinformationsveranstaltung an.

Diese findet statt am kommenden Montag, dem 16. September ab 18 Uhr im Pädagogischen Zentrum des Bertold-Brecht-Berufskolleges, Am Ziegelkamp 28 in 47259 Duisburg. Die Experten der DB AG stellen die geplanten Maßnahmen dort noch einmal ausführlich vor. Sie erklären zudem, welche Unterlagen zur Genehmigung eingereicht wurden und wie sich die und Bürger in den Unterlagen zurechtfinden. Darüber hinaus bietet DB Netz Sprechstunden während der Offenlage an, in denen Fragen zu den Plänen an die Fachleute aus dem Projekt gerichtet werden können.

Der Planfeststellungsabschnitt 3.2 umfasst den Bereich von der Stadtgrenze zu Düsseldorf bis zum S-Bahn Haltepunkt Duisburg Schlenk. Als wesentliche Baumaßnahme ist der Neubau von zwei Gleisen auf der Westseite der bestehenden vier Gleise geplant. Der sechsgleisige Ausbau wird aus Richtung Düsseldorf bis zum Haltepunkt Duisburg-Großenbaum fortgesetzt.

Zwischen Großenbaum und Buchholz ist die Strecke bereits sechsgleisig ausgebaut. Im Anschluss zwischen Duisburg-Buchholz und Duisburg-Schlenk ist die Strecke heute fünfgleisig. Hier wird das sechste Gleis in die bestehende Infrastruktur eingefügt. Dies hat auch einige Änderungen an der bestehenden Infrastruktur und an einigen Brückenbauwerken zur Folge. So muss zum Beispiel der S-Bahn-Haltepunkt Duisburg-Rahm komplett neu gebaut werden.

Durch diese Maßnahme ergibt sich im Ausbaubereich Anspruch auf Schallschutz gemäß des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Aufgrund der erheblichen baulichen Veränderung des Verkehrsweges ergibt sich für die Anwohner im Baubereich ein Anspruch auf Schallschutz gemäß des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Verbindung mit der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV). Insgesamt werden Schallschutzwände mit einer Höhe von bis zu vier Metern auf einer Länge von 6.200 Metern neu errichtet.

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