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VBZ: Mehr Schadensereignisse

06.09.18 (Schweiz) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Schadenstatistik der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 mit 1.100 Schadenereignissen 155 mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den Unfällen mit Körperverletzungen und Kollisionen mit Fahrzeugen gab es keine signifikante Änderung. Im ersten Halbjahr 2018 stieg die Zahl der Unfälle mit Körperverletzung im Vergleich zur Vorjahresperiode um zwanzig Ereignisse an und es ereigneten sich vier Stoppunfälle mehr als im Vorjahr.

Die sogenannten Stoppunfälle sind Unfälle, die sich ereignen, weil das Fahrpersonal wegen eines anderen Verkehrsteilnehmenden einen Notstopp einleiten muss. Bei den Kollisionen mit Fahrzeugen verzeichneten die VBZ 376 Ereignisse, das sind 14 weniger als in der Vorjahresperiode. Die böswilligen Beschädigungen stiegen von 49 Ereignissen im Vorjahr auf 71 Ereignisse an. Mit Bedauern nehmen die VBZ zur Kenntnis, dass es von Januar bis Juni 2018 zu zwei Unfällen mit tödlichem Ausgang gekommen ist.

Die VBZ konnten dank Videoüberwachung in den Fahrzeugen wiederholt zur Überführung der Täterschaft durch die Stadtpolizei beitragen. Durch konsequenten Einsatz von Videoüberwachung sollen künftig böswillige Beschädigungen reduziert werden. Die Zahl der Ein- und Aussteigeunfälle an den Fahrzeugtüren ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 19 Ereignisse gestiegen von 66 auf 85 Vorkommnisse. Auf diese Thematik wird bei den Präventionstrainings für Senioren vertieft eingegangen.

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