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NWL kündigt neues SPFV-Konzept an

19.09.18 (Fernverkehr, NWL) Autor:Stefan Hennigfeld

In der letzten Woche haben sich Vertreter des Aufgabenträgers Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der DB AG zum langfristigen SPFV-Konzept in Nordrhein-Westfalen ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand der gemeinsam angestrebte Halbstundentakt zwischen NRW und Berlin. Die Verkehre entwickeln sich auf dieser Relation sehr positiv. In den letzten fünf Jahren sind die Reisendenzahlen um 22 Prozent angestiegen.

Um der steigenden Nachfrage schon kurzfristig gerecht zu werden, hat die DB ein Konzept vorgeschlagen, das u. a eine zusätzliche Verbindung zwischen Köln und Berlin und den Einsatz des ICE 4 enthält. Dieser bietet mit 830 Sitzen die doppelte Sitzplatzkapazität des ICE 2, der heute auf dieser Strecke im Einsatz ist. “Über das Gesamtkonzept sind der NWL und wir uns einig.“ so Philipp Nagl, Leiter Angebotsmanagement, Fahrplan und Verkehrsleistungen der DB Fernverkehr.

Nagl: „Nun werden wir gemeinsam die konkrete Ausgestaltung erarbeiten. Ich bin mir sicher, dass wir auch in diesem Fall die Ansprüche des Nah- und Fernverkehrs in Einklang bringen werden. Letztlich arbeiten wir an einem gemeinsamen Ziel: eine Verbesserung des Angebots für unsere Kunden und eine bessere Anbindung von NRW an das gesamtdeutsche Fernverkehrsnetz.“ Konkrete Planungen, auch bei der Frage, welche Auswirkungen und Abbestellungen es im SPNV geben wird, liegen noch nicht vor und sollen im November veröffentlicht werden.

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