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Verbesserungen auf der Teckbahn

26.06.18 (Baden-Württemberg) Autor:Stefan Hennigfeld

Bei einem Treffen von Bürgermeistern der Raumschaft mit Vertretern der Bahn, des Verbands Region Stuttgart sowie dem Landtagsabgeordneten Andreas Schwarz wurden am vergangenen Freitag konkrete Verbesserungen auf der Teckbahn von Kirchheim (Teck) nach Oberlenningen vorgestellt. So kommen ab dem Jahreswechsel 2018/19 entsprechend dem von der Regionalversammlung beschlossenen Konzept die modernisierten Fahrzeuge mit erheblichen Komfortverbesserungen zum Einsatz.

Der vom Verband Region Stuttgart bei der DB Regio AG bestellte Fahrzeugumbau umfasst Fahrgastinformationssysteme mit Außen- und Innenanzeigen, WLAN, Videoüberwachung, mehr Fahrradabstellplätze (zwölf statt bisher drei), neue Sitze sowie Dieselpartikelfilter. Ein zusätzlicher vierter Triebwagen wird als Fahrzeugreserve im Laufe des Jahres 2019 einsetzbar sein. Die DB Netz AG stellte ihre durchgeplanten Maßnahmen zur Ertüchtigung der Bahnübergänge vor, wodurch sich Fahrzeit-Einsparungen um bis zu drei Minuten ergeben.

Diese Maßnahmen sollen bis 2022 schrittweise abgeschlossen sein. Sie werden mit der Raumschaft abgestimmt und nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz finanziert. DB Netz prüft derzeit, ob heute schon nennenswerte Geschwindigkeitserhöhungen möglich sind. Auch ein barrierefreier Ausbau der Haltestationen von Kirchheim-Süd bis Oberlenningen ist vorgesehen.

DB Station&Service AG stellte entsprechende Planungen bei dem Treffen vor. Sie könnten aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes für kleine Stationen finanziert werden. Jürgen Wurmthaler, Leitender Direktor für Wirtschaft und Infrastruktur beim Verband Region Stuttgart, wertete es als „positives Zeichen für das Engagement der Bahn, dass sie sich über ihre Tochtergesellschaften DB Netz AG und DB Station&Service AG mit eigenen Mitteln an den Planungen beteiligt hat.“

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