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RSVG testet überlangen Gelenkbus

17.04.18 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Ab sofort testet die RSVG einen Mercedes-Benz Gelenkbus vom Typ CapaCity. Mit 21 Meter Länge ist der Bus rund drei Meter länger als die üblicherweise eingesetzten Gelenkbusse. Zugelassen ist das Fahrzeug für die Beförderung von insgesamt 191 Fahrgästen. So verfügt der großzügig bemessene Innenraum über 37 Sitzplätze, 2 Behindertenplätze und 152 Stehplätze. Der Sechs-Zylinder-Reihenmotor erzeugt bei einem Hubraum von 10.667 cm³ eine Leistung von 265 KW (360 PS) und entspricht der strengen Euro VI – Norm.

Ziel des Testbetriebes ist es, die Tauglichkeit und das Fahrverhalten, unter den teils schwierigen Platzverhältnissen in den historisch bedingt engen Innenstädten, zu überprüfen. In einem ersten Testlauf ließ sich der CapaCity, in -folge der mitgelenkten doppelten Hinterachse, auch unter teils engen Kurvenradien – gut manövrieren.

Ebenso im April testet die RSVG einen Gelenkbus des französischen Herstellers Iveco vom Typ Crealis. Das Fahrzeug entspricht mit einer Länge von 18,4m etwa den Maßen der bislang von der RSVG beschafften Gelenkbusse. Das bislang noch nicht auf dem deutschen Markt angebotene Fahrzeug besticht jedoch durch sein futuristisches Design und ein modernes Interieur. Große und tiefgezogene Seitenfenster sorgen für einen lichtdurchfluteten Innenraum und bieten auch mobilitätseingeschränkten Fahrgästen in Rollstühlen die Möglichkeit des Blickes nach draußen.

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