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Bayer AG beschafft VRS-Jobticket

23.03.18 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Bayer AG an ihrem Stammsitz Leverkusen bietet ihren Angestellten künftig ein Jobticket des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) an. Rund 12.000 Angestellte können dies ab dem 1. Juni nutzen. Das Jobticket ist damit ein weiterer Baustein im Mobilitätskonzept von der Bayer AG, mit dem der Leverkusener Konzern einen Beitrag zu einer möglichst effizienten Nutzung aller Verkehrsmittel leisten will.

Der VRS, die wupsi, die BSM und Bayer sehen das Jobticket als gezielte Maßnahme, um die angespannte Verkehrssituation in und um Köln zu entlasten und zu einer besseren Luftqualität beizutragen. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, ein weiteres großes Unternehmen für den ÖPNV zu gewinnen“, so wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski.

Für Michael Vogel, Geschäftsführer des VRS, ist dies ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung: „Es ist ein Meilenstein für den ÖPNV, dass es gelungen ist, mit Bayer, einem der größten Unternehmen im Rheinland, einen Großkunden-Ticket-Vertrag abzuschließen. Dies ist genau die richtige Antwort auf die aktuelle Diesel-Diskussion.“

Und BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann ergänzt: „Dies ist in Zeiten, in denen dringend an einer Verkehrswende gearbeitet werden muss, genau das richtige Zeichen.“

„Das Jobticket für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger Baustein unserer neuen Mobilitätsstrategie. Bayer hat sich zum Ziel gesetzt, intelligente und nachhaltige Mobilitätslösungen zu schaffen und anzubieten. Wir wollen zudem einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität und der Entlastung des Verkehrs in den Städten und Ballungsräumen im Umfeld unserer Standorte leisten“, sagte Hartmut Klusik, Personalvorstand der Bayer AG.

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