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VRS mit Neuerungen zum Jahreswechsel

08.01.18 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Seit Anfang Januar gelten im Gebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) neue Tarife. Im Durchschnitt werden die Preise für die VRS-Tickets um 1,1 Prozent erhöht. Damit fällt die Preisanpassung noch einmal geringer aus als im vergangenen Jahr: Per Doppelbeschluss hatte die VRS-Zweckverbandsversammlung bereits im September 2016 entschieden, dass die Preise für 2017 durchschnittlich um 1,4 Prozent und für 2018 durchschnittlich um 1,1 Prozent angehoben werden.

Dies bedeutet die niedrigste Preiserhöhung seit Bestehen des im September 1987 gegründeten VRS. Kunden, die gelegentlich Zeitkarten kaufen, können auch im Jahr 2018 auf das Flexi-Ticket zurückgreifen. Dieses ermöglicht einen frei wählbaren Gültigkeitsbeginn. Der erste Geltungstag beim Einzelkauf kann frei bestimmt werden und ist nicht an die Kalenderwoche bzw. den Kalendermonat gebunden.

Der VRS hat beschlossen, dass das derzeit laufende Pilotprojekt bis Ende Dezember 2018 fortgesetzt wird. Ab dem 1. Januar 2019 sollen dann alle Zeitkarten im Einzelkauf ausschließlich als Flexi-Tickets ausgestellt werden. Im Rahmen eines Pilotprojektes wird der Mobil-Pass in Köln seit dem 1 Januar ausschließlich in der Preisstufe 1b im Abonnement angeboten. Erworben werden kann das vergünstigte Ticket allein von Köln-Pass-Inhabern. Hierbei handelt es sich um das Sozialticket in Nordrhein-Westfalen, dessen Abschaffung Ende 2017 diskutiert, aber verworfen wurde.

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