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Köln: Zwei Jahre KVB-Bikesharing

13.10.17 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Seit zwei Jahren gibt es in Köln das KVB-Rad als Bikesharing-Programm zur Kurzzeitmiete von Fahrrädern im urbanen Raum. Es ist umfassend mit dem ÖPNV-Angebot verknüpft und mit VRS-Zeitkarten vernetzt. Die KVB will städtische Mobilität im Umweltverbund aus einer Hand anbieten. Schon während des 25jährigen Jubliäums des VRS vor fünf Jahren war der Slogan „Vom Verkehrs- zum Mobilitätsverbund“ allgegenwärtig. Der Verkehrsverbund der Zukunft muss und wird mehr bieten als bloß einen Einheitsfahrschein.

In den gut zwei Jahren, in denen die Kölner und ihre Gäste KVB-Räder ausleihen können, haben sich rund 68.000 Kunden für dieses Angebot registriert und insgesamt 1,6 Millionen Mal KVB-Räder ausgeliehen. Die Entwicklung ist seit Start des Angebotes ohne nennenswerte saisonale Rückgänge äußerst positiv. Das KVB-Rad erweist sich als ein wichtiges und nachhaltiges Element zur Umsetzung der Strategie Köln mobil 2025 der Stadt Köln.

Die Nutzung der 1.450 KVB-Räder ist einfach und spontan möglich. Das KVB-Rad ist das erste in den ÖPNV integrierte Leihrad-Angebot in Deutschland, bei dem Kunden mit einem eTicket direkt am Fahrrad einfach und schnell die Registrierung, Ausleihe und Rückgabe mit wenigen Handgriffen durchführen können. Stammkunden im Verkehrsverbund VRS nutzen hierfür ihr ÖPNV-Ticket auf der Chipkarte und fahren bei jeder Fahrt die erste halbe Stunde kostenfrei.

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