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GDL: Kritik an der RSAG

24.03.17 (Mecklenburg-Vorpommern) Autor:Stefan Hennigfeld

Die GDL übt schwere Kritik an der Rostocker Straßenbahn AG. Das Unternehmen hatte die Gewerkschaft gebeten, den zum 31. Dezember 2016 gekündigten Tarifvertrag in der Nachwirkung zu belassen, also keine weiteren Lohnerhöhungen zu fordern. Begründet hat der Arbeitgeber seinen Wunsch mit dem zu erwartenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz.

Die GDL verweist jedoch darauf, dass das Gesetz bereits gilt und es nicht die Verweigerung von Tarifverhandlungen begründe. Außerdem hat die GDL einen Grundsatz-Tarifvertrag gefordert, mit dem – wie bei der Deutschen Bahn auch – die Geltung der GDL-Tarifverträge gesichert werden soll. Die ehemalige Geschäftsleitung hat die Unterzeichnung zugesagt, die neue fühlt sich daran nicht mehr gebunden. Am morgigen Freitag entscheidet die Tarifkommission der GDL über das weitere Vorgehen

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