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FFM: Mann droht mit Bombe im Rucksack

22.02.17 (Hessen) Autor:Stefan Hennigfeld

Ein offensichtlich verwirrter 31jähriger iranischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Heidelberg hat letzten Donnerstag im Frankfurter Hauptbahnhof damit gedroht, eine Bombe in seinem Rucksack explodieren zu lassen. Gegen 12.15 Uhr hatte sich der Mann im Reisezentrum des Frankfurter Hauptbahnhofes aufgehalten, wo er plötzlich laut schrie eine Bombe im Rucksack zu haben und zum Flughafen zu müssen. Als er dann aus dem Reisezentrum rannte, alarmierten DB-Mitarbeiter die Bundespolizei.

Von dort wurde sofort eine Fahndung eingeleitet, wobei festgestellt wurde, dass die Person in den S-Bahnbereich gerannt war und dort in eine S-Bahn in Richtung Flughafen eingestiegen ist. Da die Person auch dort mit einer Bombe drohte wurden zwei Beamte der Bundespolizei auf ihn aufmerksam, die sich auf dem Weg zu Dienst am Flughafen befanden. Beim Halt der S-Bahn in Niederrad konnten die Beamten den Mann festnehmen und aus der S-Bahn bringen.

Hierbei warf der 31-Jährige seinen Rucksack in das Gleis. Da zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, was sich wirklich darin befindet, wurde der Bahnhof Niederrad um 12.30 Uhr für Reisende und den Zugverkehr komplett gesperrt. Nach dem Einsatz eines Sprengstoffspürhundes der Bundespolizei, wurde der Rucksack geöffnet, in dem sich letztlich nur Kleidungsstücke und persönliche Gegenstände befanden. Hiernach konnten die Sperrungen, um 13.10 Uhr wieder aufgehoben werden.

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