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NVR fördert barrierefreien Ausbau

23.09.16 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Modernisierung von Bushaltestellen im Brühler Stadtgebiet geht voran. „Nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels ist der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen sehr wichtig. Unser Ziel ist es, dass Menschen aller Al-tersklassen Zugang zur Mobilität haben. Die Investition in den Umbau der Haltestellen ist gut angelegtes Geld für unsere Kunden im Nahverkehr“, so Norbert Reinkober, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR).

Den bereits erfolgten Umbau von 64 Bushaltestellen in der ersten Baustufe fördert der NVR mit 887.700 Euro. Die Gesamtkosten dieser Arbeiten belaufen sich auf 1.038.300 Euro, so dass die Stadt Brühl einen Eigenanteil von 150.600 Euro trägt. Mit dem Umbau der vier Bushaltestellen Brühl-Nord ist die erste Baustufe abgeschlossen. Die Warteflächen wurden höher gelegt und so genannte Buskapsteine eingebaut, die nun das Ein- und Aussteigen ohne Höhenunterschied ermöglichen. Zudem gibt es jetzt Hilfen für Sehbehinderte.

In der zweiten Baustufe geht es um den Ausbau der restlichen 50 Bushaltestellen. Zunächst wurde die Förderung von weiteren sechs Haltestellen bewilligt. Hierfür stellt der NVR 123.000 Euro zur Verfügung. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 34.000 Euro. Wenn durch die Neufassung des ÖPNV-Gesetzes in Nordrhein-Westfalen wieder neue Fördermittel aus dem Landeshaushalt vorhanden sind, kann der Ausbau weiterer Haltestellen sukzessive umgesetzt werden.

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