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StOAG legt Jahresabschluss vor

05.07.16 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Im Jahr 2015 wurden bei der StOAG gleich mehrere große Projekte umgesetzt: die Echtzeitangabe in der elektronischen Fahrplanauskunft, die Inbetriebnahme von zwei Elektrobussen im Linienverkehr sowie der Online-Ticketverkauf. Die Einführung der Online-Abonnentenverwaltung konnte Anfang dieses Jahres realisiert werden. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens hat sich weiter verbessert, der Finanzierungbetrag der Stadt konnte erneut reduziert werden.

Stadt und StOAG haben das gemeinsame Ziel, dass auch nach 2019 die Verkehrsleistungen direkt an die STOAG vergeben werden. Der Rat der Stadt Oberhausen hat Ende 2015 erste vorbereitende Schritte dazu unternommen. Seit Juni 2015 werden alle Buslinien und die Straßenbahn mit den Echtzeitdaten, der „Realtime“, in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt. Per VRR-App oder über die mobile Fahrplanauskunft sind Fahrgäste überall in ganz Oberhausen aktuell über die tatsächlichen Abfahrtzeiten informiert, auch an den Haltestellen, die über keine dynamische Fahrgastinformation verfügen.

Dank der Förderung durch den VRR konnte im Oktober 2015 in Oberhausen ein Projekt realisiert werden, das von Verkehrsexperten aus dem In- und Ausland mit großem Interesse verfolgt wird: die Inbetriebnahme von zwei Elektrobussen, die im laufenden Betrieb durch Energieentnahme aus der Fahrleitung der Straßenbahn am Bahnhof Sterkrade und aus dem Unterwerk Neumarkt innerhalb von 10 Minuten schnellgeladen werden. Für das Jahr 2015 belaufen sich die Erträge auf 32,856 Millionen Euro. Das sind rund 640.00 Euro mehr als 2014. Die Aufwendungen stiegen auf 48,584 Millionen Euro, rund 680.000 Euro mehr als 2014. Es gab 35,6 Millionen Fahrgastfahrten. Das Unternehmen betreibt 121 Busse, sechs Straßenbahn-Triebzüge und hat 410 Mitarbeiter.

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