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Debatte um RRX-Halt in Köln-Mülheim

07.07.16 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Der Bahnhof Köln-Mülheim hat auf Kölner Stadtgebiet die Funktion, Einpendler bereits möglichst vor Erreichen des Hauptbahnhofes auf die Verkehrsmittel der KVB abzuleiten. Allerdings halten hier nur einige Regionalzüge und längst nicht alle. Das soll sich mit der Einführung der Rhein-Ruhr-Express-Linien ändern. Vertreter der Bürgerinitiative RRX für Köln-Mülheim haben letzte Woche Woche in Bonn fast 5.000 Unterschriften an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) übergeben.

Die Initiative hatte diese Unterschriften in den letzten anderthalb Jahren für den Systemhalt der in NRW geplanten schnellen Nahverkehrszüge in Köln-Mülheim gesammelt. Die endgültige Entscheidung trifft jedoch der regional zuständige Aufgabenträger – und das ist im Fall von Köln Nahverkehr Rheinland. Auch dort kennt man die Problematik und setzt sich intensiv damit auseinander. RE 1 und RE 5 werden weiterhin in Köln-Mülheim und Düsseldorf-Benrath halten.

NVR-Sprecher Holger Klein wünscht sich das auch für die Zeit nach dem Vorlaufbetrieb: „Für den NVR und für die Fahrgäste ist die Beibehaltung des Haltes in Köln-Mülheim auch nach dem RRX-Vorlaufbetrieb unverzichtbar. Das hat unsere Geschäftsführung auch bei mehreren Veranstaltungen betont. Daher sehen wir die Unterschrifteninitiative auch uneingeschränkt positiv.“ Man sieht dort sogar eine Stärkung der bisherigen RRX-Planungen, wenn Köln-Mülheim dauerhafter Systemhalt wird.

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