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NWL startet Bahnhofsprogramm

24.05.16 (NWL) Autor:Stefan Hennigfeld

Der NWL hat ein Modernisierungsprogramm für Bahnhöfe in Westfalen-Lippe aufgelegt. Für 14 Bahnhöfe werden darin etwa 37 Millionen Euro bereitgestellt. Dieses Programm sowie weitere Investitionsmaßnahmen für Bahnhöfe im westfälischen Raum wurden letzte Woche gemeinsam von Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) und dem NWL-Verbandsvorsteher Ulrich Conradi in Unna vorgestellt.

Minister Groschek: „Mit den Investitionen in Bahnhöfe schafft der NWL Grundlagen für ein modernes und leistungsfähiges Nahverkehrssystem in Westfalen-Lippe. NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland, wir sind daher auf einen attraktiven Regionalverkehr angewiesen, um mehr Menschen von der Straße auf die Schiene zu bringen. Unter anderem durch den Rhein-Ruhr-Express, der auch Westfalen-Lippe einbezieht, wird das Leistungsangebot in den nächsten Jahren weiter verbessert. Einen weiteren Meilenstein sehe ich beim künftigen Westfalen-Tarif. Die damit verbundene Harmonisierung und Zusammenführung der fünf unterschiedlichen westfälischen Tarifen im Sommer 2017 begrüße ich ausdrücklich.“

Bei den vorgestellten Ausbaumaßnahmen geht es im Wesentlichen um die Verlängerung sowie Erhöhung der Bahnsteige auf 76 cm für den höhengleichen Einstieg in die Fahrzeuge, den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen (zumeist mittels Aufzügen), Beschilderung, Beleuchtung und Ausstattung der Bahnsteige. Die Umsetzung ist im Zeitraum 2018 bis 2023 vorgesehen.

NWL-Verbandsvorsteher Ulrich Conradi: „Mit dem heute vorgestellten Bahnhofsprogrammen stellt der NWL unter Beweis, dass Westfalen-Lippe die äußerst positive Entwicklung des Nahverkehrs auf der Schiene in der Region konsequent weiter vorantreiben will und kann. Die Voraussetzungen dafür wurden maßgeblich durch den Wettbewerb im Regionalverkehr geschaffen, bei dem Westfalen ein Vorreiter ist. So konnte die Qualität des Verkehrs stetig gesteigert werden und zugleich die Wirtschaftlichkeit gewahrt bleiben.“

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