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VRS informiert Asylbewerber zum ÖPNV

21.01.16 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Die aktuelle Asylkrise spielt auch im ÖPNV eine immer größere Rolle, auch zwischen Köln und Bonn. Um Asylbewerber und Asylberechtigte mit öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut zu machen haben der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und seine Verkehrsunternehmen speziell für diese eine Broschüre mit allgemeinen Informationen erstellt. In fünf Sprachen – auf Englisch, Französisch, Arabisch, Kurdisch und Ukrainisch – gibt sie Hilfestellung in den Grundlagen des ÖPNV: Die Planung der Fahrt, der Fahrscheinerwerb und das Verhalten während der Fahrt.

Um die Verständigung zwischen Busfahrern oder Fahrausweisprüfern und Fahrgästen ohne nennenswerte Deutschkenntnisse zu erleichtern, ist außerdem eine Kommunikationshilfe für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen aufgelegt worden: Formulierungen aus dem ÖPNV-Alltag wie beispielsweise „Der nächste Bus fährt um 13 Uhr“ oder „Der nächste Halt ist Dom/Hauptbahnhof“ erscheinen dabei übersichtlich in fünf Sprachen nebeneinander. Dieses Hilfsmittel kann im konkreten Gespräch auch umgekehrt vom Auskunftssuchenden genutzt werden, um sich hierüber verständlich zu machen. Die Broschüre „Informationen für Bus und Bahn“ st in den Kundencentern der Verkehrsunternehmen, in vielen Rathäusern der Städte und Gemeinden im Verbundraum erhältlich oder steht als Download im Internet zur Verfügung, auch für die Nutzung auf mobilen Endgeräten.

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