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Köln: Vareo-Fahrplan wird optimiert

17.03.15 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Mit dem Einsatz der neuen Fahrzeuge im jetzt Vareo genannten Kölner Dieselnetz gibt es eine hohe Zahl von Beschwerden. Insbesondere bei der Voreifelbahn Linie S 23 (Bonn Hbf – Euskirchen – Bad Münstereifel) sowie bei den Linien der Eifelstrecke RE 12 (Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein – Trier Hbf), RE/RB 22 (Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein – Trier Hbf) und RB 24 (Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Kall/Gerolstein) häuften sich die Kundenbeschwerden über Unpünktlichkeit, Zugausfälle und Minderkapazitäten.

Der Aufgabenträger Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Regio wollen die Situation in der Eifel und auf der Voreifelstrecke verbessern. Im Fokus der Gespräche der letzten Woche stand nicht nur eine Verbesserung der Verfügbarkeit der Fahrzeuge, sondern auch die Anpassung des Fahrplanes, um die Reisezeiten der Fahrgäste auf der Verbindung Gerolstein – Bonn zu verringern. Dies ist insbesondere bei drei stark genutzten Umsteigeverbindungen für Pendler aus der Eifel nach Bonn in der morgendlichen Hauptverkehrszeit gelungen.

Durch die Frühverlegung einiger Abfahrtszeiten in Gerolstein zwischen 4.45 Uhr und 6.19 Uhr wird für Nutzer der Züge, die künftig um 6.20 Uhr, 6.33 Uhr und 6.50 Uhr in Euskirchen ankommen, ein bahnsteiggleicher Kurzübergang von drei Minuten in Richtung Bonn Hbf möglich. Die Reisezeit für die Relation Blankenheim – Bonn verringert sich so von 90 bis 93 Minuten auf 79 bis 83 Minuten, die Reisezeit für die Relation Kall – Bonn verkürzt sich von 74 bis 77 Minuten auf 62 bis 67 Minuten. Gleichzeitig ergibt sich durch die Anpassungen auf der Eifelstrecke in der morgendlichen Hauptverkehrszeit eine Entspannung, die sich positiv auf die Pünktlichkeit in Richtung Köln auswirken wird. Diese Fahrplanoptimierung greift bereits zum kleinen Fahrplanwechsel Mitte Juni.

Bei der Voreifelbahn S 23 bleibt der Fahrplan mit Ausnahme zweier Züge vorerst erhalten. Jedoch wird durch eine Umstellung des Betriebsablaufes im Bahnhof Odendorf ab Mitte Dezember 2015 eine Fahrzeitverkürzung von einer Minute erreicht. Dadurch kann der aktuelle 13/17-Hinketakt wegfallen und in beiden Fahrtrichtungen ein sauberer 15-Minuten-Takt wiederhergestellt werden. Auch die Busverkehre im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis werden seitens der ÖPNV-Aufgabenträger ab Dezember 2015 auf den 15-Minuten-Takt der S 23 abgestimmt.

„Durch die vorgesehenen Fahrplanoptimierungen und die von der DB Regio zugesagte verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit des Coradia LINT sowie der optimierten Funktionsweise des Elektronischen Stellwerks in Euskirchen erwarten wir eine signifikante Verbesserung der Situation unserer Fahrgäste aus der Eifel und Voreifel. Es war vollkommen inakzeptabel, was unseren Fahrgästen in den vergangenen Wochen abverlangt wurde und ich habe vollstes Verständnis für den Unmut der Pendler. Ich gehe davon aus, dass der Betriebsablauf nun endlich stabiler und zuverlässiger wird,“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

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