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Mehr Züge zwischen Mainz und Wiesbaden nach Brückensperrung

23.02.15 (Hessen, Rheinland-Pfalz) Autor:Sven Steinke

Zwischen Mainz und Wiesbaden verkehren die Züge derzeit mit mehr Kapazitäten. Außerdem wurden zusätzliche Züge bestellt und die Fernzüge zwischen beiden Landeshauptstädten für Nahverkehrstickets freigegeben. Grund dafür ist die Sperrung der Schiersteiner Brücke, die in der Rhein-Main Region zu einem regelrechten Verkehrschaos geführt hat.

Seit letzter Woche verkehrt die RB 75 zwischen Wiesbaden Hbf und Mainz-Gustavburg montags bis freitags zwischen 6 und 19 Uhr im Halbstundentakt. Die S 8 verkehrt tagsüber als Langzug mit drei Triebwagen. Beide Linien bieten zwischen Mainz und Wiesbaden einen Viertelstundentakt unter der Woche zwischen 6 und 19 Uhr. Auf den Linien RE 2 und RE 3 nach Frankfurt verstärkt die vlexx GmbH drei Zugpaare im Berufsverkehr um einen weiteren Triebwagen mit 160 Sitzplätzen. Die beiden Verstärkerzüge von Frankfurt nach Bad Kreuznach, die derzeit durch interne Probleme bei der vlexx nicht verkehren, werden ab dem 23. Februar durch DB Regio betrieben.

Die vierspurige Autobahnbrücke ist die erste Rheinquerung südlich von Koblenz und bleibt noch mindestens bis Ende März gesperrt. An der Brücke hatte sich durch Bauarbeiten ein Pfeiler um 20 cm geneigt, wodurch sich die Fahrbahn um 30 cm senkte und Risse entstanden. Rund 80.000 Fahrzeuge täglich haben die Brücke zuvor genutzt.

Ein Kommentar


  1. Christian Fahner
    01.03.15 um 01:56

    Und aufgrund der geperrten Autobahn-Rheinbrücke gibt’s übrigens -vielleicht erstmals überhaupt- zwischen Wiesbaden und Ingelheim bzw. Bad Kreuznach im März’15 wochentags auch 4 Verbindungen, die nicht in Mainz Hbf zum Umsteigen in die Gegenrichtung zwingen, sondern in Höhe Mainz-Nord direkt abzweigen. An diesem Nordbahnhof ist sogar genau der Platz für einen Haltebahnsteig vorhanden.

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