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BUND begrüßt Stellungnahme der Unteren Wasserbehörde bei Stuttgart 21

15.11.12 (Stuttgart) Autor:Niklas Luerßen

Der Landesverband Baden-Württemberg vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die sehr kritische Stellungnahme der Unteren Wasserbehörde zum Grundwasser-Planänderungsverfahren bei Stuttgart 21. BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender: „Offenbar will sich auch die Stadtverwaltung nicht mehr mit dem immensen Risiko für Stuttgart abfinden, das von der chaotischen Planung der Bahn ausgeht.“ 

Die Wasserexperten der Stadt Stuttgart kommen in ihrer Stellungnahme zu dem Schluss, dass „eine abschließende Prüfung und Bewertung erst dann erfolgen kann, wenn die Vorhabenträgerin (die Deutsche Bahn, Anmerkung des Autors) die noch offenen Punkte im Rahmen ergänzender Stellungnahmen beurteilbar geklärt und dargestellt hat.“ Im Einzelnen werden 56 Kritikpunkte aufgelistet und mit entsprechenden Klarstellungen und Forderungen nach neuen Gutachten verbunden.

Dahlbender: „Die Stellungnahme der unteren Wasserbehörde ist ein schwerer Schlag ins Kontor für das gesamte  Grundwassermanagement von Stuttgart 21. Der BUND sieht sich in seiner eigenen, kritischen Stellungnahme bestätigt, da viele Punkte von den amtlichen Wasserschützern ähnlich gesehen werden. Das Eisenbahnbundesamt als Genehmigungsbehörde darf die berechtigten Forderungen und Kritikpunkte auf keinen Fall beiseite wischen.“

Es sei vor diesem Hintergrund fraglicher denn je, ob Stuttgart 21 überhaupt realisierbar ist. Dahlbender fordert bis zur grundsätzlichen Klärung dieser Fragen einen sofortigen Baustopp.

Ein Kommentar

  1. Ah, Dahlbender fordert… Worum geht es hier nochmal? Die Bahn soll Gutachten liefern? Ja wo ist denn das Problem, wenn es das EBA verlangt, muss die Bahn liefern. Ich seh da nix kritisches dran.

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