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München: MVG macht auf Notfall-Einrichtungen aufmerksam

16.10.12 (München) Autor:Niklas Luerßen

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) macht ihre Fahrgäste unter anderem mit großformatigen Plakaten auf die Sicherheitseinrichtungen in den U-Bahnhöfen und Fahrzeugen aufmerksam. Ziel der Kampagne ist es, die Kunden über das Vorhandensein von Notruf, Nothalt, Notfallsäule usw. zu informieren und diese Hilfsmöglichkeiten damit stärker ins Bewusstsein zu rücken.

MVG-Chef Herbert König: „Sicherheitseinrichtungen machen die U-Bahn nur dann sicherer, wenn sie im Notfall genutzt werden. Nachdem aber der Notfall – zum Glück – nur äußerst selten eintritt, beschäftigen sich die meisten von uns im Alltag kaum damit, ob und welche Hilfsmöglichkeiten es überhaupt gibt. Die Kampagne soll das ändern: Sie zeigt unseren Kunden, wie leicht man im Notfall etwas tun kann und ermuntert sie, von den Sicherheitseinrichtungen tatsächlich Gebrauch zu machen. Niemand muss unsicher sein: Eine Bedienungsanleitung braucht man nicht zum Helfen. Und falsch wäre es in jedem Fall, nichts zu tun.“

Die Kampagne läuft über sechs Wochen bis Ende November. Knapp 3.000 Plakate mit drei verschiedenen Motiven (siehe Abbildungen) werden in allen 100 U-Bahnhöfen, in sämtlichen Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen der MVG sowie auf weiteren öffentlichen Werbeflächen in München zu sehen sein. Außerdem wurde das vorhandene MVG-Sicherheitsfaltblatt mit einer Beschreibung aller Notfall-Einrichtungen neu aufgelegt und optisch überarbeitet. Dieses ist unter anderem in den Infoboxen in Bus und Tram, in den U-Bahnhöfen sowie in den MVG-Kundencentern erhältlich. Sämtliche Informationen stehen außerdem unter www.mvg-mobil.de zur Verfügung. Abgerundet wird die Kampagne Mitte November mit einer „MVG-Sicherheitswoche“, bei der die neue MVG-Notfallsäule im Mittelpunkt stehen wird.

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