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Stadtbahn NRW: VDV-Landesverband sieht enormen Finanzbedarf

30.09.12 (Nordrhein-Westfalen, Verkehrspolitik) Autor:Stefan Hennigfeld

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht enormen Finanzierungsbedarf für Ersatzinvestitionen im kommunalen Schienenbereich. Bis 2016 benötigen die Verkehrsunternehmen daher rund 1,1 Milliarde Euro für die ortsfeste Infrastruktur, also etwa Schienen und Ingenieurbauwerke. Zwischen 2017 und 2025 werden weitere rund 2,0 Milliarden Euro benötigt.

Nach VDV-Berechnungen können die Unternehmen bis 2016 nur etwa 26 Prozent durch eingesparte Abschreibungen selbst finanzieren. Für rund 800 Millionen Euro gibt es aktuell keine Finanzierungsbasis. Weil die ursprüngliche Beschaffung im Regelfall mit neunzig Prozent und mehr von Bund und Ländern gefördert worden ist, stehen eingesparte Abschreibungen nur in geringem Maße bei der Innenfinanzierung zur Verfügung. Im Rahmen des Entflechtungsgesetzes (früher GVFG) stehen heute nominal so viele Mittel zur Verfügung wie 1979 – inflationsbereinigt hat ein Euro von damals heute allerdings nur noch 36 Cent Kaufkraft.

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