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RRX-Fahrzeugpark: VRR tritt in Gespräche mit Herstellern ein

12.09.12 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) tritt in Gespräche mit den Herstellern über die Anschaffung des Rollmaterials für den Rhein-Ruhr-Express ein – und zwar noch im September. Bereits im Dezember 2016 müssen die neuen Züge rollen. Dabei sollen die Hersteller über den gesamten Lebenszeitraum der Fahrzeuge für die Wartung verantwortlich sein – unabhängig von der Frage, wer die Züge betreibt.

Noch immer ist dabei unklar, wie die Eigentumsverhältnisse der Fahrzeuge sein werden. Es besteht sowohl die Möglichkeit, dass die Aufgabenträger sich – in welcher Konstellation auch immer – an der Anschaffung beteiligen und die Züge selbst an die EVU vermieten. Eine andere Möglichkeit ist die einer privaten Besitzgesellschaft. Entweder die Hersteller selbst oder sonstige Kapitalgeber finanzieren die Fahrzeuge, die Aufgabenträger würden dann für die gesamte Lebensdauer auskömmliche Aufträge gewährleisten.

Es sind allerdings auch Zwischenlösungen denkbar, etwa dass die Hersteller gemeinsam mit den Aufgabenträgern Besitzgesellschaften gründen. Zentraler Punkt ist aber, dass die Züge nicht mehr von den Betreibern, sondern von den Herstellern gewartet werden. Ebenfalls noch offen ist die Frage der Werkstattförderung – vielleicht werden die Wartungsaufträge auch an externe EVU in deren Werkstätten vergeben. So hat Heinrich Brüggemann bereits am 18. Mai im Eisenbahnjournal Zughalt.de Interesse bekundet, die RRX-Züge in den DB-Werkstätten zu warten, selbst dann, wenn DB Regio nicht Betreiber der Linien wird.

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