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HGK baut neues KV-Terminal im Kölner Norden

05.09.12 (Güterverkehr) Autor:Jürgen Eikelberg

Am KV-Terminal Nord der Hafen- und Güterverkehr Köln (HGK) gehen die Arbeiten voran. Die Erdarbeiten laufen. Im Sommer 2014 werden auf einem ehemaligen Raffineriegelände die ersten Container , Wechelsbrücken und Sattelauflieger umgeschlagen. Das berichtete HGK-Projektleiter Ludwig Peter gestern bei einer Kunden-Informationsveranstaltung im Rheinauhafen.

„Das Terminal Nord ist eine wichtige Investition in die Mobilität der Region“, betonte HGK-Vorstandssprecher Horst Leonhardt vor über 50 Fachbesuchern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Der Kombinierte Verkehr sei ein wichtiger Wachstumstreiber, so Leonhardt. Die HGK habe 1992 rund 60.000 TEU (Standardeinheit für Container, Sattelauflieger, Wechselbrücken) bewältigt. 2011 seien es mehr als 500.000 TEU gewesen. „Wir investieren jetzt in die Infrastruktur, damit wir auch weiterhin als leistungsstarker Anbieter den Güterverkehr der Zukunft gestalten können.“

In insgesamt fünf Baustufen entstehen auf rund 150.000 Quadratmeter in der Nähe der Autobahn-Anschlussstelle Köln-Niehl Anlagen für den Umschlag von bis zu 400.000 TEU. 2014 soll die erste Baustufe mit einer Kapazität von zunächst 69.300 TEU in Betrieb gehen. „Der weitere Aufbau erfolgt dann je nachdem, wie sich die Gütermengen in der Region entwickeln“, erklärte Projektleiter Ludwig Peter. Die Kosten der ersten Baustufe bezuschusst das Bundesverkehrsministerium. Das neue Terminal wird das Bahn-Terminal am Eifeltor ergänzen und vor allem Bahntransporte nach ganz Deutschland, Italien, BeNeLux und in die Schweiz abwickeln.

 

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