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Sachsen: Zugbeeinflussung bis Ende 2012 auf allen Bahnstrecken

09.07.12 (Sachsen) Autor:Stefan Hennigfeld

Bis Ende 2012, so kündigt das sächsische Verkehrsministerium an, werden alle relevanten Betriebsstellen im sächsischen Eisenbahnnetz mit technischer Zugbeeinflussung ausgerüstet sein. Dadurch sollen Züge, die ein Halt zeigendes Signal überfahren, automatisch gestoppt werden. Insbesondere auf Nebenbahnen gibt es diese im Osten an vielen Stellen noch nicht.

„Die Sicherheit der Bahnreisenden hat absolute Priorität. Nach dem schweren Zugunglück bei Hordorf in Sachsen-Anhalt am 29. Januar 2011 wurden daher alle Sicherheitssysteme und -maßnahmen der deutschen Bahnstrecken auf den Prüfstand gestellt“ so Verkehrsstaatssekretär Roland Werner (FDP).

Die Eisenbahnnstrecken, die nicht unter Aufsicht des Eisenbahnbundesamtes, sondern unter Aufsicht des Freistaates Sachsen stehen, haben bereits entsprechende technische Einrichtungen. Ausnahmen sind dabei allerdings die maximal 30km/h fahrenden Schmalspureisenbahnen. Die Verkehrsminister der Länder hatten den Bund auf ihrer Frühjahrskonferenz 2011 aufgefordert, bis Ende 2014 alle relevanten Eisenbahnstrecken mit Zugbeeinflussungssystemen auszurüsten.

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