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Rheinbahn Düsseldorf: Fahrpersonal steht im Mittelpunkt

08.07.12 (VRR) Autor:Jürgen Eikelberg

In den vergangen drei Jahren hat die Düsseldorfer Rheinbahn AG in einer groß angelegten Plakataktion das breite Spektrum der Berufe in dem Unternehmen vorgestellt. Dabei standen sowohl Verwaltungs-, als auch Werkstattmitarbeiter im Fokus. Auch Kundenberater, Servicekräfte und Fahrdienstleiter zählten dazu. Jeder erzählte aus seinem Tätigkeitsbereich, der für die Öffentlichkeit zum größten Teil verborgen ist. „Einer von 2.567“  hieß diese Kampagne, die große Aufmerksamkeit im Rheinbahnland hervor rief.

Auf der Strecke blieben bei dieser Aktion die Fahrerinnen und Fahrer. Sie machen das, was der Kunde von Ihnen erwartet. Sie fahren die Busse und Bahnen in Düsseldorf, dem Kreis Mettmann und im Rhein-Kreis Neuss. Was gibt es über diese Menschen besonderes zu berichten?

Die Rheinbahn hatte eine Idee, wie man diese Mitarbeiter, die den Kunden im wahrsten Sinne des Wortes am nächsten stehen, aus der Anonymität heraus bringen könnte.

Jeder Mensch hat ein Hobby, mit dem er sich ein der Freizeit beschäftigt. Das Spektrum der Hobbys geht von der gärtnerischen Tätigkeiten, Kochen, Sport etc. bis zu ehrenamtlichen Tätigkeiten bei Technischem Hilfswerk und freiwilliger Feuerwehr.

Das macht die Fahrer und Fahrerinnen menschlich und sympathisch, die Fahrgäste identifizieren sich mit ihnen, weil sie ähnliche Interessen haben oder sein Hobby interessant finden. Rund 30 Mitarbeiter aus dem Fahrdienst erklärten sich bereit, sich für die neue Imagekampagne als „Fotomodell“ zu posieren. Und der Job als Fotomodell war weiß Gott schwerer, als einen Bus oder eine Straßenbahn zu fahren, so zumindest der Handballtorwart Jürgen Burkhardt, der Stunden mit einem Handball posieren musste, bevor der Fotograf endlich zufrieden war. Eine Erfahrung, die alle Teilnehmer machen mussten.

Bei der Rheinbahn arbeiten Mitarbeiter aus 30 Nationen. Darunter sind auch ein Nigerianer und ein Ghanaer, die im Fahrdienst arbeiten. Das ist gut für eine internationale Stadt wie Düsseldorf.

Die Rheinbahn wird 10 Straßenbahnen und 20 Busse großflächig mit den Motiven bekleben, dazu werden in jedem Fahrzeug kleinerer Aufkleber angebracht. In den nächsten Wochen werden großflächige Plakate an den Haltestellen angebracht.

Klaus Klar, Vorstandsmitglied der Rheinbahn dankte den Mitarbeitern für die Bereitschaft, sich für die Kampagne zur Verfügung zu stellen.

Bild: Jürgen Eikelberg

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