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VRR startet Modernisierungsprogramm für Rolltreppen und Aufzüge

08.06.12 (VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann hat in dieser Woche sieben Förderbescheide in einer Gesamthöhe von rund 17 Millionen Euro ausgestellt, die Bestandteil des Modernisierungsprogrammes für kommunale ÖPNV-Infrastruktur sind. Dieses wurde 2011 aufgelegt und in den Förderkatalog nach § 12 ÖPNVG aufgenommen. Die lokalen Verkehrsbetriebe Bogestra, Dortmunder Stadtwerke, EVAG, MHVG, DVG und Rheinbahn erhalten Zuwendungen.

Insgesamt werden 88 Rolltreppen und 16 Aufzüge erneuert. Wesentlich dabei ist, dass der Betriebszustand dieser Anlagen künftig in die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) des VRR eingespielt wird. Vielleicht schon ab 2013, spätestens aber ab 2014 können Kunden dann im Internet und über die VRR-App sehen, ob die Aufzüge und Rolltreppen funktionieren oder nicht. Somit können die Kunden ihre Fahrten umplanen – und vielleicht sogar noch rechtzeitig aufs Auto umsteigen.

Bei den Rolltreppen werden erstmals sogenannte „Langsamläufer“ eingesetzt. Diese starten nicht ruckartig, sondern werden mit sanftem Anlauf beschleunigt. Dadurch soll die Barrierewirkung abgebaut werden und die Anlagen vor allem für Menschen nutzbar werden, die wacklig auf den Beinen stehen. Darüber hinaus werden Signalanlagen und eine Schaltung für die Fahrtrichtungsänderung zur Verfügung stehen, so dass Kunden die Anlagen besser erreichen oder verlassen können.

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