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Zweite Verkehrssicherheitswoche in Hannover

16.05.12 (Niedersachsen) Autor:Jürgen Eikelberg

Unter dem Motto „Gib mir Acht“ wird am Sonntag (20. Mai) die im vergangenen Jahr begonnene Kampagne zur Verkehrssicherheit fortgesetzt: Vom 20. bis 25. Mai will die Landeshauptstadt gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnern mit zahlreichen Aktionen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr werben.

SchülerInnen üben das Verhalten in ausgewählten Verkehrssituationen. Sie üben etwa, Geschwindigkeiten von Autos einzuschätzen, trainieren sicheres Radfahren, erfahren, warum sie einen Fahrradhelm tragen sollten, oder lernen mit Kinderstadtplänen sichere Wege zu ihren Zielen in der Freizeit kennen. Ein neuer Schwerpunkt der Kampagne ist das Verhalten an Bus- und Stadtbahnhaltestellen. Aufgrund eines gestiegenen Anteils von Kinderunfällen im Umfeld von Bus- und Stadtbahnhaltestellen widmen sich einige Aktionen in diesem Jahr besonders dieser Verkehrssituation.

Die zweite Woche der Verkehrssicherheit startet am kommenden Wochenende im Rahmen des autofreien Sonntags. Alle Interessierten sind eingeladen, sich bei Spiel und Spaß mit wichtigen Aspekten der Verkehrssicherheit zu beschäftigen. Ab Montag (21. Mai) finden verschiedene Verkehrssicherheitstrainings in mehreren hannoverschen Schulen statt. Zum Abschluss treffen sich zahlreiche SchülerInnen am Freitag (25. Mai) auf dem Platz an der Marktkirche (Am Markte), um beispielsweise den „toten Winkel“ kennenzulernen oder mit dem Simulator Rad zu fahren. Eingeladen waren alle Schulen im Stadtgebiet, für die Verkehrssicherheitsaktionen wurden 600 Plätze für SchülerInnen der ersten bis sechsten Klassen vergeben.

„2011 hatten wir den niedrigsten Stand an verunglückten Kindern bei Verkehrsunfällen in den vergangenen acht Jahren. Vielleicht ist das auch ein Erfolg der Verkehrssicherheitskampagne. Es gibt aber keinen Grund, sich darauf auszuruhen – denn jeder Kinderunfall ist einer zu viel“, sagte Stadtbaurat Uwe Bodemann heute (14. Mai) bei der Präsentation des Programms, das er gemeinsam mit den Partnern, darunter unter anderen Polizeipräsident Axel Brockmann, vorgestellt hat. „Deshalb setzen wir unsere Aktivitäten weiter intensiv fort und freuen uns, dass wir in der üstra einen weiteren wichtigen Partner dazugewinnen konnten.“

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