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trolley:motion mit neuer Webpräsenz

14.05.12 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

In Deutschland gab es einst 71 Städte mit O-Bus Linien, davon sind heute nur noch drei übrig geblieben. Eberswalde, Esslingen und Solingen. Aber auch in Österreich sind von ehemals 10 Städten nur noch zwei dem Trolleybus treu geblieben. Weltweit sind es aber noch 312 Städte, in denen Trolleybusse verkehren und in 21. Jahrhundert sind in einigen Städten neue Systeme entstanden.

trolley:motion engagiert sich international sowohl für die Erhaltung und Erweiterung bestehender als auch die Gestaltung neuer elektrischer Stadtbus-Systeme, insbesondere moderner EBus-Systeme. Ziel ist die Wettbewerbsposition des öffentlichen Verkehrs und die Lebensqualität in städtischen Räumen nachweisbar zu verbessern. Entscheidungsträger werden objektiv informiert und aktiv in komplexen technischen und wirtschaftlichen Systemen unterstützt. trolley:motion fokussiert auf die Interessen der Systemnutzer sowie der Menschen im Umfeld der Systeme, baut Vorurteile ab und liefert aktuelle Fakten. Die Mitglieder von trolley:motion wollen neue Märkte für ihre Produkte lokalisieren sowie durch noch bessere Ausrichtung auf die Anforderungen der Kunden die Wettbewerbssituation in bestehenden Märkten stärken.

Die Homepage und das Logo sind neu und der damit verbundene Imagewandel wird sichtbar. Ziel ist, trolley:motion noch internationaler zu etablieren und in Zukunft alle Ebus/Trolleybus-Städte in ihre Aktivitäten besser ein zu binden. „In der Schweiz ist das Image der EBusse hervorragend und dies soll auch in Europa gefestigt werden, so Daniel Steiner, Obmann von trolley:motion

In Vorbereitung sind eine trolley:community, die über ein trolley:wiki -experten und – und einer library verfügen wird. Eine Sortierung der Meldungen über Planungen von neuen Betrieben und Herstellerfirmen von Ebussen und Trolleybussen wird zur besseren Übersichtlichkeit und leichteren Handhabung beitragen.

Trolley:motion unterstützt aktiv bei der Beurteilung von Projekten zur Systemwahl, diskutieren mit Entscheidungsträgern über Vorteile und Chancen moderner elektrischer Stadtbus-System. Arnulf Schuchmann, Generalsekretär von trolley:motion: „ Ein wichtiges Ziel ist die Bekämpfung von Vorurteilen und eine Imageverbesserung der elektrischen Stadtbus-Systeme“

Trolley:motion beteiligt sich an EU-Projekten, wie dem internationalen TROLLEY-Projekt, welches unter anderem Forschungen im Bereich Energiespeicher durchführt und sich eine Imagekorrektur zur Aufgabe gemacht hat.

4 Responses

  1. Das ist fuer mich der Unterschied zwischen einem Offlinemedium wie EisenbahnKurier und einem Onlinemedium wie Zughalt ;-) Und selbst Printmedien geben meist wenigstens die genaue Adresse an ;-) Vielen Dank fuer den Link.

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