Eisenbahnjournal Zughalt.de

Nachrichten über Eisenbahn und öffentlichen Verkehr

Die Zukunft des ÖPNV in Sachsen

09.05.12 (Sachsen) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Anbindung Leipzigs im Schienenfernverkehr, die zukünftige Finanzierung des ÖPNV in Sachsen sowie die Infrastrukturbedürfnisse in der Region – all diese Aspekte wurden im ersten „Verkehrspolitischen Gesprächskreis in der Region Leipzig“ thematisiert. „Mit rund 50 Teilnehmern war die Auftaktveranstaltung inhaltlich und organisatorisch ein großer Erfolg“, freut sich der Geschäftsführer des MDV, Steffen Lehmann.

Auf Einladung des MDV sowie des ZNVL fand am 7. Mai 2012 zum ersten Mal der verkehrspolitische Gesprächskreis statt. Abgeordnete aus der Region im Europäischen Parlament, im Deutschen Bundestag sowie im Sächsischen Landtag für die gemeinsamen verkehrspolitischen Belange der Region Leipzig zu sensibilisieren war das Hauptziel der Veranstaltung in der LVZ-Kuppel. Darüber hinaus wurden auch die für Verkehr zuständigen Kreis-und Gemeinderäte, die Oberbürgermeister und Bürgermeister der beteiligten Kommunen sowie Verantwortliche aus Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen. Der persönliche Austausch zwischen den Entscheidern war ein wichtiger Grundsatz dieser erfolgsversprechenden Veranstaltung. Für Oliver Mietzsch, Geschäftsführer des ZVNL, steht fest: „Dies war erst der Anfang: Die Region hat viele gemeinsame Interessen im Bereich Verkehr.“

Der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) ist sowohl Dienstleister für die Kunden des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Region Leipzig als auch für seine Gesellschafter, die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger im so genannten Mischverbund. Der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) ist im Rahmen der Daseinsvorsorge als Zusammenschluss der Aufgabenträger für den Bereich des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Leipzig für die Sicherstellung und Entwicklung der schienengebundenen Mobilität tätig.

Ein Kommentar

  1. Die böse Bahn, die unschuldigen Morlocks

    Vergleiche dazu: http://www.sz-online.de/Nachrichten/Chemnitz/Neue_Staatsstrassen_Sachsen_will_620_Mio_Euro_investieren/articleid-3056489 „Neue Staatsstraßen: Sachsen will 620 Mio. Euro investieren“

    „Mies sieht’s beim Schienenverkehr aus.“ Aber was ein Glück – die Morlocks sind unschuldig: „Wir müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass sich die Bahn aus der Fläche zurückzieht“.

    Die böse, böse „Bahn“! Der arme, unschuldige Verkehrsminister des armen, unschuldigen Freistaats leidet darunter so sehr, dass er leider das Geld für SPNV-Bestellungen kürzen muss, damit er umso mehr für den Straßenbau ausgeben kann. Was bleibt ihm auch anderes übrig bei dieser bösen Bahn?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.