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bdo zeigt starkes Engagement bei Bustouristik

30.05.12 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

In Deutschland nutzen jährlich mehr als fünf Milliarden Menschen den Bus als Verkehrsmittel. Damit ist der Omnibus nach dem Pkw das zweitwichtigste Beförderungsmittel im Personenverkehr. Den Reisebus, der mit einem relativ konstanten Marktanteil von 9 Prozent bei den Urlaubsreisen eine feste Größe neben den anderen wichtigen Verkehrsträgern Bahn, Flugzeug und Pkw darstellt, nutzen jährlich über 80 Millionen Fahrgäste. Mit dem Bus entscheidet sich der Reisende für ein modernes Verkehrsmittel, kompletten Service, umfassenden Komfort, qualifizierte, gut ausgebildete Fahrer und entspanntes Reisen.

Mit den Inhalten der Sitzung des bdo-Ausschusses Touristik zeigt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) am 24. Mai sein starkes Engagement für die Bustouristik in Deutschland. Die tourismuspolitische Sprecherin der CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestages, Marlene Mortler, besuchte den Ausschuss zu einem intensiven Meinungsaustausch und diskutierte mit den anwesenden Unternehmern die aktuelle Situation und Herausforderungen der Bustouristik in Deutschland.

Mit dem Blick auf die lange Tradition des eigenen Familienunternehmens zeigte Marlene Mortler großes Verständnis für die besonderen Belange der Busunternehmer: „Sie haben eine große Verantwortung in ihren Unternehmen, da Sie ihre Betriebe immer mit Blick auf die nächsten Generationen durch unsichere Zeiten führen müssen. Als Politiker im Bund wissen wir auch um die Bedeutung solch nachhaltiger Unternehmenspolitik für die deutsche Wirtschaft.“

In dem etwa einstündigen Gespräch konnte Frau Mortler viele praktische Beispiele und Sorgen diskutieren und für ihre politische Arbeit mitnehmen. Insbesondere die Themen des Tourismus in ländlichen Räumen werden CDU/CSU und FDP Anfang Juni auf einem gemeinsamen Kongress in Berlin weiterführend behandeln.

Anlässlich des hohen politischen Besuchs stellte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard gemeinsam mit dem neu gewählten Vorsitzenden des Touristikausschusses Joachim Dehn das bdo-Positionspapier „Vorfahrt für die Bustouristik“ vor. Darin enthalten sind die Positionen und Forderungen des bdo zu insgesamt zwölf tourismusrelevanten Themenfeldern wie Barrierefreiheit, Bettensteuer und Sozialvorschriften.

Joachim Dehn hierzu: „Mit dem vorgelegten Positionspapier beziehen wir klar Stellung und machen uns für die Belange der privaten Omnibusunternehmer in der Touristik stark. Auch in Europa hat das deutsche Gewerbe Gewicht und ich bin guter Hoffnung, dass wir mit unserer Stimme auch in Zukunft Wichtiges erreichen und Schädliches verhindern können.“

Der neue Vorsitzende möchte damit die Arbeit seines Vorgängers Arno Demand fortsetzen, der dem Fachgremium sieben Jahre vorstand und die Arbeit des bdo im Bereich der Touristik in dieser Zeit mit großem Engagement gestaltete und vorantrieb.

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