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Zugunglück in Amsterdam: Zahl der Verletzten auf 136 gestiegen – Update: Ein Todesopfer

22.04.12 (Europa) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Zahl der Verletzten des Frontalzusammenpralls zweier Züge gestern Abend (21. April) in Amsterdam-Sloterdijk ist auf 136 gestiegen. Ein Schnellzug und ein Doppelstöckiger Zug kollidierten. Die Ursache ist noch unklar. Die Zahl der Verletzten musste auf 136 nach oben korrigiert werden, mindestens 56 davon wurden schwer verletzt, 13 befinden sich in einem kritischen Zustand.

Allerdings stürzte keiner der Züge um und alle Passagiere konnten unverzüglich geborgen werden. Die Einsatzkräfte erreichten den Unfallort nach acht Minuten und verschafften sich mit Leitern Zugang zu den Unfallzügen. Viele Verletzte haben Prellungen oder Knochenbrüche erlitten, so ein Sprecher der niederländischen Staatseisenbahn NS. Die Infrastrukturgesellschaft Pro Rail drückte den Verletzten und deren Angehörigen ihre Anteilnahme aus. Die niederländische Infrastrukturministerin Melanie Schultz van Haegen (VVD) forderte eine rasche Aufklärung.

Wie Welt Online soeben (18:17 Uhr)  meldet, ist eine 68-jährige Frau am Sonntag ihren Verletzungen erlegen. Sie stammt nach Angaben des Bürgermeisters aus dem Osten der Niederlande.

2 Responses


  1. Bahnfreund
    22.04.12 um 18:02

    Seltsam. Sonst passiert Jahrelang nichts und jetzt kollidieren innerhalb von kurzer Zeit drei Mal Züge frontal miteinander in Europa (Polen, Deutschland, Niederlande).

  2. Die Wahrscheinlichkeit einer gleichmaessigen Verteilung ist viel kleiner als die Wahrscheinlichkeit von Haeufungen. Kein Grund zur Panik, auch wenn jeder Fall tragisch ist.

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