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VBB führt elektronischen Fahrausweis ein

26.04.12 (Berlin, Brandenburg) Autor:Stefan Hennigfeld

Ab Juni 2012 führt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) für die viertausend Abo-Kunden des ÖPNV elektronische Fahrausweise im Chipkartenformat ein. Damit geht ein erweiterter Praxistest an den Start. Alle Kunden, die diese Chipkarte statt der bislang üblichen Wertmarken erhalten, werden durch ihre betreuenden Verkehrsbetriebe gesondert angeschrieben. Die Fahrpreise und Mitnahmeregelungen ändern sich nicht.

An der Aktion beteiligen sich neben den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), der S-Bahn Berlin GmbH und der DB Regio AG auch auch weitere Verkehrsbetriebe. Das sind die Havelbus Verkehrsgesellschaft (HVG), Verkehrsbetriebe Potsdam (ViP), Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), Oberhaven Verkehrsgesellschaft (OVG), Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS), Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) (SVF), Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel (VBBr) und Woltersdorfer Straßenbahn (WS).

Bereits seit September 2011 läuft eine kleinere Testphase mit rund tausend Kunden. Ab Herbst 2012 sollen dann alle Abokunden in den Tarifbereichen Berlin ABC, den kreisfreien Städten Potsdam ABC, Brandenburg an der Havel, ABC und Frankfurt (Oder) AB sowie in den Landkreisen Oberhavel und Havelland die neue VBB-fahrCard erhalten.Ab 2014 werden alle VBB-Abos auf elektronische Chipkarten umgestellt.

Mit dem Wechsel auf das elektronische Ticket entfällt der monatliche Austausch der Wertmarken. Die Chipkarte kann bis zu fünf Jahre genutzt werden und ersetzt zudem die bisherige Kundenkarte. Alle Nutzer erhalten im Verlustfalle umgehenden Ersatz. Weitere Informationen über das elektronische Ticket gibt es auf den Internetseiten der Verkehrsbetriebe oder des VBB.

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