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Mord im Märchenexpress

17.04.12 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Wer ermordete Alwin Neubauer? Mit dieser Frage beschäftigten sich, frei nach dem Roman „Mord im Orient-Express“ von Agatha Christie, am Samstag rund 100 Teilnehmer im Märchenexpress auf der Zugfahrt zwischen Bielefeld und Rahden. Los es ging es um 16.20 Uhr vom Bahnhof Bielefeld. Die Mitglieder der Rotkäppchen-Gesellschaft waren unterwegs nach Rahden, als ein kaltblütiger Mord passiert.

Die kniffelige Frage nach dem Mörder galt es inmitten eines Geflechts aus Intrigen und Verstrickungen nun mit allen Mitreisenden zu lösen. Bei einem zweistündigen Aufenthalt mit Essen und Getränken im Bahnhof Rahden ging das Rätselraten weiter. Dabei war Inspektor Lupus Wolf auf die Hilfe jedes einzelnen Mitreisenden angewiesen, um diesen schwierigen Fall zu lösen. Doch durch die tatkräftige Hilfe aller Anwesenden konnte der Täter dingfest gemacht werden.

„Mit dem Mord im Märchenexpress wird die Bahnfahrt zu einem ganz besonderen Ereignis. Nicht nur theaterbegeisterte Leute, sondern alle Teilnehmer kommen hier voll auf ihre Kosten“, erklärt CORINNA ALDER, zuständig für Marketing bei der eurobahn. Das Event sei erstaunlich gut bei den Fahrgästen angekommen. Nach nur wenigen Tagen waren die verfügbaren Tickets ausverkauft.

Bereits in den letzten Jahren fand diese Zugfahrt der besonderen Art mit großem Erfolg auf der Weserbahn (Löhne – Hameln) statt. Nun wurde diese Veranstaltung erstmals in einem Zug der Linie RB 71 („Ravensberger Bahn“) aufgeführt. Auf dieser Strecke ist die eurobahn im Auftrag des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) unterwegs.

Der „Mord im Märchenexpress“ wurde vom Berliner Schauspieler und Schriftsteller Chris Kurbjuhn eigens für diese Veranstaltung geschrieben und von den Schauspielern des Landestheaters Detmold in Szene gesetzt.

Bild: Eurobahn

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