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Winterprobleme bei der Bayerischen Oberlandbahn

05.02.12 (Bayern) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) hat aufgrund der massiven Kälte von teilweise unter Minus zwanzig Grad Celsius derzeit größere Probleme. Das betrifft sowohl witterungsbedingte Störungen an den Triebfahrzeugen als auch Ursachen im Verantwortungsbereich von DB Netz, etwa bei eingefrorenen Weichen und Signalen aber auch an Bahnübergängen. Schon das ganze Wochenende lief der Betrieb nicht reibungslos.

Am Samstag hat sich das ganze durch einen Ausfall der S-Bahn zwischen München und Holzkirchen stark dramatisiert, weil die BOB zusätzlich in Otterfing, Sauerlach und Deisenhofen halten musste. Zwischen Schliersee und Bayrischzell war man zeitweise gezwungen, einen Schienenersatzverkehr einzurichten. Derzeit müssen sich Kunden auf zehn bis dreißig Minuten Verspätung einrichten.

Gunnar Bernstein, Eisenbahnbetriebsleiter des Unternehmens: „Zurzeit summieren sich die verschiedenen Störungen durch die Vereisungen bei Infrastruktur und Technik, so dass die Züge seit gestern immer wieder verspätet verkehren. So lange die Witterung weiter anhält, müssen wir damit rechnen, dass es auch weiterhin Probleme geben wird, die unseren Fahrplan beeinträchtigen. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv an einer Verbesserung der Situation.“

Ein Kommentar

  1. Aus Kundensicht wäre ein Bericht nach solchen Ereignissen wünschenswert. Dort sollte klar erkennbar sein, wer/was betroffen war, der Verursacher und was dagegen unternommen wurde/wird.

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