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Weniger Buntmetalldiebstahl bei der Deutschen Bahn dank neuem Sicherheitskonzept

14.02.12 (Allgemein) Autor:Stefan Hennigfeld

Im zweiten Halbjahr 2011 konnte die Deutsche Bahn dank eines neuen Sicherheitskonzeptes einen deutlichen Rückgang der Fälle von Buntmetalldiebstahl verzeichnen. Nachdem noch im ersten Halbjahr 2011 200 Prozent mehr Diebstähle gezählt wurden als im Vorjahreszeitraum konnte das Unternehmen seit Juni eine deutliche Trendwende verzeichnen. Insgesamt entstand im Jahr 2011 ein Schaden von etwa 15 Millionen Euro, 2010 waren es rund 10 Millionen Euro.

Mit dem Rückgang im zweiten Halbjahr ist Gerd Becht, Vorstandsmitglied für den Bereich Konzernsicherheit, sehr zufrieden: „Unser neues Sicherheitskonzept wirkt. Mit Einführung neuer Überwachungstechnologien und einer besseren Bestreifung des Netzes konnten wir seit Sommer die Fallzahlen deutlich reduzieren.“

Durch Buntmetalldiebstahl entsteht nicht nur ein wirtschaftlicher Schaden, sondern auch Bahnkunden leiden deutlich darunter. 2010 waren etwa 8.000 Züge mit rund 138.000 Verspätungsminuten betroffen, 2011 waren es etwas weniger als 11.000 Züge mit etwa 150.000 Verspätungsminuten. Regionale Schwerpunkte sind die neuen Bundesländer und Nordrhein-Westfalen.

Ein Kommentar

  1. Wieso wird diese Information nicht bei den Pünktlichkeitswerten aufgeführt? So könnte genauer erfahren woher die Ursachen für eventuelle Verspätungen herrühren.

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