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VRS führt Sozialticket zum 1. März ein

29.02.12 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Nach dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zieht auch der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) nach: Zum 1. März kommt das Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen. Die Berechtigten können beim zuständigen Jobcenter oder Sozialamt bzw. dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) einen Mobilpass beantragen und damit ihre rabattierten Fahrkarten kaufen. Sowohl Vierfahrtenhefte als auch Monatskarten.

Die Angebote sind angelehnt an den bereits vorhandenen VRS-Tarif, jedoch etwas billiger. Es gelten alle Annehmlichkeiten, die der VRS bietet. Mitnahme eines Erwachsenen (sofern berechtigt) und drei Kindern ab 19 Uhr bzw. am Wochenende und Feiertagen ganztägig. Zusätzliche Kosten entstehen weder für den Verbund noch für die Verkehrsunternehmen, sondern die Differenz wird aus dem vom Land zur Verfügung gestellten Fördertopf finanziert.

Berechtigt sind Empfänger von Arbeitslosengeld 2 (Hartz 4) und Sozialgeld. Darüber hinaus Empfänger von Leistungen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie laufender Hilfe zum Lebensunterhalt von Einrichtungen, ebenso wie Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerbergesetz und Empfänger laufender Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.

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