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VRS nimmt am eTicket-Programm teil

25.01.12 (NVR) Autor:Stefan Hennigfeld

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und die darin organisierten Verkehrsunternehmen haben neue Teilnahmeverträge für die Einführung des eTickets unterzeichnet. Zugrunde liegt die Kernapplikation des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Diese ist der nationale Standard für elektronisches Fahrgeldmanagement. Damit wird die Fahrt im ÖPNV erheblich vereinfacht – und vermeidet unfreiwillige Graufahrten.

In den kommenden Jahren soll es deutschlandweit möglich sein, mit nur einem einzigen Nutzmedium, sei es die Chipkarte oder das Smartphone, ohne spezielle Tarifkenntnisse alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu können. Voraussetzung ist jedoch die Teilnahme am eTicket-Programm. Der Fahrgast muss sich dann nicht mehr über die jeweiligen Verbundtarife informieren, sondern kann sein Fahrausweise sicher und unkompliziert erwerben.

Im VRS gibt es bereits seit 2003 elektronische Fahrausweise, seit 2007 kommen ausschließlich neue Chipkarten zum Einsatz. VRS-Geschäftsführer Wilhelm Schmidt-Freitag ist zufrieden: „Die Unterzeichnung der neuen Teilnahmeverträge für das eTicket Deutschland durch die VRS GmbH zeigt, dass der Standard von den Verkehrsunternehmen akzeptiert und umgesetzt wird. Die deutschlandweise Einführung eines einheitlichen technischen Standards ist ein wichtiger Schritt zur Vereinfachung des ÖPNV für den Fahrgast.“

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