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Ramsauer und Grube ziehen Bilanz

31.01.12 (Allgemein) Autor:Jürgen Eikelberg

Eine Positive Bilanz zogen heute Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Bahnchef Dr. Rüdiger Grube zum Konjunkturprogramm 2009 – 2011. Rund 1,4 Milliarden Euro sind in modernisierte Personenbahnhöfe und den Ausbau von Bahnstrecken geflossen. Besonders stolz ist der Bahnchef über den Eigenanteil der DB von 100 Millionen Euro.

 

Dr. Peter Ramsauer: „Innerhalb von drei Jahren konnte mit den Bundesmitteln fast die Hälfte der Bahnhöfe in Deutschland modernisiert werden. Dazu sind zahlreiche Strecken ausgebaut und der Lärmschutz an der Schiene verbessert worden. Diese Investitionen bedeuten spürbare Verbesserungen für die Bahnkunden und machen die Bahn noch attraktiver.“

Dr. Rüdiger Grube: „Wir sind auf das Geleistete sehr stolz. Bei der Umsetzung der Konjunkturprogramme wurde eine glatte Punktlandung hingelegt, in dem wir die Fristen eingehalten und die Mittel vollständig eingesetzt haben. Von den umfangreichen Baumaßnahmen in die Bahnhöfe, das Schienennetz und die Energieanlagen profitierten nicht nur unsere Kunden, sondern auch der deutsche Mittelstand. Allein an der Modernisierung der Bahnhöfe waren rund 500 kleine und mittelständische Unternehmen beteiligt.“

Die Modernisierungen gehen weiter. „Das Konjunkturprogramm war ein großer Schub für dringend notwendige Investitionen. Mit dem gleichen Elan wird es die nächsten Jahre weiter gehen. Wir werden weiter investieren, um für noch mehr Sicherheit und Qualität auf der Schiene zu sorgen“, erklärte Peter Ramsauer. Mit dem Finanzkreislauf Schiene stellt der Bund bis 2015 eine Milliarde Euro zusätzlich für die Schiene bereit.

DB-Chef Grube: „Im Rahmen unserer Kunden- und Qualitätsinitiative werden wir bis 2014 fast alle Bahnhöfe mit einem Wetterschutz ausstatten. Dafür werden rund 16,5 Millionen Euro investiert. Auch die Informationen für die Reisenden auf den Bahnsteigen werden weiter verbessert. Bis zum Jahr 2015 kommen Dynamische Schriftanzeiger für weitere 2.500 Bahnhöfe dazu. Rund 26 Millionen Euro fließen in das Projekt.“

Um die Investitionen ins Bestandsnetz und die Bahnhöfe langfristig zu sichern, streben Bund und Bahn die Fortführung der erfolgreichen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung an.

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