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Auch die SBB haben Lokführermangel

30.11.11 (Europa) Autor:Stefan Hennigfeld

Nicht nur in Deutschland, auch in der Schweiz gibt es heute schon Lokführermangel, der sich in den kommenden Jahren dramatisieren wird. Bis 2020 brauchen allein die Schweizer Bundesbahnen (SBB) etwa tausend neue Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer. Zwanzig Jahre, nachdem die erste Frau der Schweiz auf die Lok gegangen ist, sollen auch verstärkt Frauen für diese Männerdomäne angeworben werden.

Heute sind 71 Frauen in den SBB als Lokomotivführerinnen aktiv – eine Zahl, die drastisch erhöht werden soll. Alle, die entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Matura haben, können Lokomotivführer werden. Bis 1988 waren nur Männer mit abgeschlossener technischer Berufsausbildung nach Absolvierung der Rekrutenschule zugelassen.

Neben den laufenden Angebotsausweitungen in der ganzen Schweiz steht auch eine Verrentungswelle bevor. Um auch junge Mütter und Väter anzulocken, werden auch Ausbildung und Anstellung in Teilzeit angeboten. Na dann: Allzeit freie Fahrt!

Ein Kommentar

  1. Eigentlich ist das gut, daruch steigt der Druck, mehr Geld zahlen zu müssen. Was den Beruf wahrscheinlich attraktiver macht oder mehr Rationalisierung/Automatisierung fördern wird!

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