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Eisenbahnbundesamt hebt Baustopp auf Stuttgart 21-GWM-Baustelle auf

28.10.11 (Stuttgart) Autor:Niklas Luerßen

Nach ersten Informationen des BUND Baden-Württemberg hat heute das Eisenbahnbundesamt (EBA) den Baustopp am sogenannten Grundwassermanagement (GWM) zu Stuttgart 21 aufgehoben. Dagegen will der BUND vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim Eilantrag einlegen.

Damit hat das EBA offenbar am heutigen Freitag den Antrag der Deutschen Bahn „zur sofortigen Vollziehbarkeit“ der 5. Planänderung des Planfeststellungsabschnittes 1.1 stattgegeben. Der BUND ist empört über dieses Vorgehen des EBA, welches selbst in der Kritik des VGH steht, weil es den BUND in seinen Rechten beschnitten sieht, da dieser nicht an der 5. Planänderung beteiligt gewesen ist. Deshalb wird der BUND am Montag einen Eilantrag gegen diesen Sofortvollzug beim VGH einreichen und damit beantragen, dass die aufschiebende Wirkung der ersten Klage wiederhergestellt wird.

6 Responses

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  3. diesunddas
    29.10.11 um 10:28

    das EBA ist keine unabhängige Behörde. Hier wird das recht wieder mit Füßen getreten, dies wird aber nachher keinerlei Konsequenzen haben.

    Das EBA hatte die Baumfällarbeiten untersagt. die bahn ließ trotzdem fällen. Der BUND wurde über die Änderung des Grundwassermanagements nicht einmal informiert. auch hier, keine Folgen.

    so wird der rechtsstaat systematisch zerstört.

  4. Wir werden mit S21 schon lange, bei der Schlichtung, nun mit dem Volksentscheid und dem absurden Quorum in die totale Volksverdummung getrieben. Bedauerlich, dass sich die Grünen und das Aktionsbündnis gegen S21 ebenfalls in diesem Volksbetrug verfangen haben und mit nichts anderem als ihrem „Ja zum Austieg“ beschäftigt sind um dann hinterher wieder eine Abfuhr einzuhandeln, denn das Quorum wird niemals erreicht werden. Viel wichtiger wäre es nun, das neue Gutachten von Vieregg & Rössler in die Hand zu nehmen. Denn hier wird bestätigt, der „Alte Kopfbahnhof kann jetzt schon mehr als S21“. Diese Tatsache müsste das sofortige KO für S21 bedeuten und die Hirnverbohrte „Volksverdummung“ ad absurdum führen. Anstatt für 5 Milliarden und nur 49 Zügen, kann der renovierte Kopfbahnhof für 1/10tel, also 5 Millionen bis 56 Züge.

    Der Berliner Bahnhof kostete als NEUbau ca 1 Milliarde und für S21 und dessen UMbau will man mind. das 5fache ausgeben – können die alle nicht Rechnen? Nein, dahinter steckt die Mafia!!!

  5. Ich will ihnen ja nicht zu Nahe treten, scheint die Volksverdummung bei Ihnen schon eingetreten zu sein.
    Den Neubau des Berliner Hauptbahnhofs mit der kompletten Restrukturierung eines Bahnknotes inklusive dreier neuer Bahnhöfe vergleichen zu wollen, ist grober Schwachsinn.
    Die Neuordnung des Berliner Eisenbahnnetzes, um bei vergleichbaren Umfängen zu bleiben, kostete bis dato schon mehr als sechs Milliarden €.

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