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Bahn bietet neuen Auskunftsberater im Internet an

17.10.11 (Allgemein) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Deutsche Bahn bietet ab sofort im Internet einen neuen Auskunftsberater an, der potentiellen Fahrgästen den Online-Fahrscheinerwerb erleichtern sollen. Das ist auch notwendig, schließlich sollen in den kommenden Jahren mehrere hundert Arbeitsplätze in den Reisezentren abgebaut werden. Die Kunden müssen also auf andere Vertriebswege umgeleitet werden.

Mathias Hüske, Leiter für Online- und Agenturvertrieb bei DB Vertrieb: „Mit dem Angebotsberater möchten wir, ähnlich der Beratung in den Reisezentren, dem Kunden dabei helfen, ganz einfach das passende Angebot zu finden. Anhand der Eingaben werden dem Nutzer in wenigen Schritten optimale Angebote für seine Bedürfnisse herausgefiltert.“

Unter www.bahn.de/angebotsberater gibt es Verbindungen in Deutschland sowie ins europäische Ausland. Piktogramme zeigen an, ob die Angebote auch per Online- oder Handyticket buchbar sind, ob es Mitfahrerrabatt und/oder kostenlose Kindermitnahme und ähnliches gibt. Zudem werden alle Angebote auf Wunsch alphabetisch sortiert, so dass die Kunden möglichst schnell zu den Informationen kommen. Der Angebotsberater läuft mit allen gängigen Internet-Browsern, beispielsweise Mozilla Firefox, Google Chrome, Apple Safari oder Microsoft Internet Explorer ab Version 8.

3 Responses

  1. Schöner Berater, funktioniert nur leider nicht unter Linux mit Firefox…schade..gut gedacht, nur leider nicht bis zum Ende gedacht…


  2. E.Gerhard
    17.10.11 um 19:36

    Ich habe es eben mit Debian und Opera probiert: ebenfalls kein Erfolg. Eine Buchung war nicht möglich („…Ihre Buchungsanfrage konnte nicht durchgeführt werden…“ lt DB).

    Andererseits ist die Idee, noch mehr Reisezentren zu schließen, auch ziemlich dumm. Bei uns ist die FKA bzw das Reisezentrum (eine Mitarbeiterin, wo ist da der Unterschied?) am Wochenende ohnehin geschlossen, Wie soll ich am Sonnabend oder Sonntag eine Fahrkarte im Nahverkehr bis 50 km bei Bedarf zurückgeben, mir kann ja keiner bestätigen, daß ich nicht fuhr (vor kurzem war bei uns die gesamte Strecke in beiden Richtungen gesperrt). Bei einer geöffneten FKA nimmt man die Fahrkarte anstandslos zurück und gibt das Geld wieder; was aber macht der Automat? Nichts. So gesehen, ist die Ausdünnung der Reisezentren durch immer kürzere Öffnungszeiten ohnehin kundenunfreundlich.

    Der Hinweis der Bahn, daß immer mehr Kunden das Internet nutzen und auch die Automaten, ist da sehr zynisch: was bleibt einem auch anderes übrig, wenn keine Bahnmitarbeiter mehr tätig sind und eingespart wurden? Zumal der Ticketverkauf im Zug untersagt ist.

    Anmerkung zum Schluß: ein Beförderungsfall hatte zum nächsten Bahnhof in Sachsen-Anhalt (Abfahrt in Niedersachsen an der ehemaligen Grenze) kein Fahrradticket erworben (Fahrradmitnahme in Sachsen-Anhalt ist kostenlos). Forderung der ZuBine: 40,- EUR wegen „Schwarzfahrens“ innerhalb Niedersachsens bis zur Grenze (Entfernung ca. 3 km). In der FKA wäre das nicht passiert.

    Angenehmen Abend

    E. Gerhard

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