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Stuttgart 21: Für Planänderung des Fildertunnels lag falscher Plan aus

14.09.11 (Stuttgart) Autor:Niklas Luerßen

Für den Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.2 lag für das aktuelle Planänderungsverfahren für den Fildertunnel ein falscher Bauwerksplan aus. Damit lagen die beiden geplanten Tunnelröhren planerisch teilweise unter falschen Grundstücken.

Die Pläne liegen zwischen dem 5. September und 10. Oktober im Stadtmessungsamt und auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Einsicht aus. Es bestand für die Bahn für die ca. 9,8km langen Tunnelröhren bereits Baurecht. Wegen einer Änderung des Bauverfahrens, u.a. mit einer Tunnelbohrmaschine, benötigte die Bahn eine neue Genehmigung. Betroffene Grundstückseigentümer können gegen die Planänderung Einwände erheben.

Angeblich habe sich eine sogenannte Katastergrundlage beim Kopieren verschoben. Inzwischen sei der Fehler behoben. Der Grunderwerbsplan sei jedoch nicht vom Fehler betroffen gewesen, deswegen ist auch eine Verlängerung der Auslegung nur wegen des falschen Bauwerksplans derzeit nicht vorgesehen.

2 Responses

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  2. Stuttgart 21: Weshalb so unbedarft?

    Die eleganteste, sicherste, und der Verkehrsanbindung Stuttgart/ Canstatt dienlichste Verlegung des ICE-Bahnhofes in die 1. Etage ( wie Hbf. Berlin ) auf dem Bahn-Reparaturgelände, und parallel zum Rosensteinpark wird nicht mehr diskutiert, obwohl sie von Bahnplanern vorgeschlagen worden war:
    Unter dem ICE ( im 1. Stock ) können alle Regionalbahnen, Bus, Autoverkehr und Tram eingeschleift werden, und da drunter auch noch die U-Bahn. Vor dem Rosensteinpark entsteht die Bus-Vorfahrt, und die gesamte Baufläche auf den alten Bahngleisen bis hinein zum alten Hbf. bleibt erhalten.
    Statt aus dem Grundwasser-Untergrund hochzusteigen, hätte der ICE aus dem 1.Sock mit Einfahrt unter die Filderebene bereits eine um ca. 40 Meter geringere Steigeleistung zum Flughafen zu überwinden, die Tunnelbohrlänge wäre zwar nicht ganz so lang, aber dafür viel sicherer ( Keuper, Wasserregister ).
    Diesen „Aufwandsverlust“ könnte man dann durch eine tolle Hochbrücke über die Cannstatter Straße ersetzen, die dann irgendwo bei Gaisburg in den Berg führt.

    Waren solche Pläne den Bürgern überhaupt jemals vorgelegt worden, oder war unter Schuster und Öttinger “ Halt´s Maul “ die Devise??

    Hans Jochen Kittel.

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