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Modernisierung der Rolltreppen bei den Stadtwerken Bonn

18.09.11 (NVR) Autor:Jürgen Eikelberg

Die Modernisierung von Rolltreppen und Rollbändern im SWB-Netz wird fortgesetzt. An Samstag, 17. September, sind drei Außentreppen an der SWB-Bahn-Haltestelle „Heussallee/Museumsmeile“ durch neue ersetzt worden. Sie müssen in den nächsten Wochen nun noch verkabelt werden.

Mit einem Kran wurden die drei alten Rolltreppen herausgehoben und dann durch neue ersetzt. Eine neue Treppe befindet sich im Aufgang stadtauswärts, zwei Treppen stadteinwärts. Fahrgäste können diese Rolltreppen erst benutzen, wenn sie verkabelt sind.

Nach dem NRW-Tag werden dann noch an dieser Haltestelle zwei weitere Rolltreppen im Innenbereich durch neue ausgetauscht. Damit wird das umfangreiche Modernisierungsprogramm dann abgeschlossen.

Denn die Arbeiten an der Haltestelle „Heussallee/Museumsmeile“ sind Teil eines Großprojektes von SWB Bus und Bahn, das im August 2009 gestartet wurde. Insgesamt wechselt das Bonner Nahverkehrsunternehmen 29 Rolltreppen aus. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund acht Millionen Euro. Bezuschusst wird das Projekt zu 85 Prozent vom Zweckverband Nahverkehr Rheinland.

Die neuen Rolltreppen und Rollbänder sollen Bequemlichkeit und Komfort bereits im Zugangsbereich der Bonner U-Bahn verbessern. Sie sind behindertenfreundlicher ausgestaltet, da sie sanfter und ruckfrei anfahren. So können auch eingeschränkt mobile Fahrgäste die Rolltreppen sicher nutzen. „Als das Bonner Nahverkehrsunternehmen wollen wir unseren Fahrgästen attraktive, sichere und bequeme Zugänge zu unseren Bahnen bieten“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Heinz Jürgen Reining. „Damit optimieren wir die Zugänge zu unseren Bahnen und gestalten unser Angebot attraktiv und bequem.“

2 Responses

  1. Gibt es eigentlich Rolltreppen, wo sich das Halteband nicht schneller als die Stufen bewegt? Das ist ein Aspekt der mir bei der KVB negativ auffällt.


  2. Heinz Becker
    20.09.11 um 13:40

    @Frank:
    Nein, die darf es gar nicht geben. Im technischen Regelwerk (frag‘ mich aber nicht wie das genau heißt) ist eine Bandbreite für die Geschwindigkeit des Handlaufs vorgegeben, und die darf schneller, aber nicht langsamer sein als die der Stufen. Damit das wirklich auf gar keinen Fall eintreten kann, ist die Geschwindigkeit der Handläufe bei einer in Betrieb befindlichen Rolltreppe immer größer.
    Hintergrund dieser Regel ist angeblich, daß dadurch verhindert werden soll, daß Benutzer rückwärts stürzen, weil man sich dabei erheblich schlechter abstützen und damit den Sturz abfedern kann als wenn man vorwärts fällt.

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