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In Chemnitz wird das Querbahnsteiggebäude entkernt

15.08.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Am Chemnitzer Hauptbahnhof beginnen am 22. August 2011 die Arbeiten am Querbahnsteiggebäude, im Rahmen der nächsten Projektstufe des Chemnitzer Modells. Zukünftig sollen Regionalstadtbahnen aus dem Umland durch das Gebäude in die Innenstadt fahren. Dazu wird das Gebäude für rund 300.000 Euro entkernt. Am Chemnitzer Hauptbahnhof wird dabei die Trennstelle zwischen Straßenbahn- und Eisenbahnnetz liegen.

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Das Gebäude wird im Rahmen der Arbeiten bis Anfang 2012 komplett von Wänden, Decken und der Außenhülle befreit, sodass nur noch das nackte Stahlskelett des Gebäudes stehen bleiben wird. Dann beginnen die eigentlichen Arbeiten zum Bau der Straßen- und Stadtbahndurchführung. Das Tragwerk wird so verstärkt, dass der Stützenabstand von derzeit 4,5 Meter auf neun Meter vergrößert werden kann. Die Gleise vier bis eins sollen dann durch das Gebäude in die Innenstadt geführt werden. Nach der statischen Ertüchtigung werden die Fassade, Wände und Decken wieder eingebaut.

Mit der Fertigstellung der Maßnahme im Rahmen des Chemnitzer Modells sollen Regionalstadtbahnen aus Burgstädt, Mittweida und Hainichen umsteigefrei in die Chemnitzer Innenstadt gelangen. Bereits im Jahr 2013 sollen die neuen Linien mit neuen Diesel-Hybrid-Fahrzeugen in Betrieb gehen. Diese fahren auf dem Straßenbahnnetz mit Gleichspannung und auf dem Eisenbahnnetz mit Diesel. Erfahrungen mit dem Chemnitzer Modell sammelte man bereits auf der Strecke nach Stolberg, wo die Fahrgastzahlen nach der Durchbindung in die Innenstadt von 800 auf 5.600 gestiegen sind.

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Ein Kommentar

  1. Hört sich sinnvoll an! Für den Kunden ist es meist unverständlich, das verschiedene Betreiber oder auch Schienensysteme sich nicht einen Bahnhof teilen wollen.

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