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Entscheidung über Sozialticket verschoben

08.07.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) meldet, hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am 7. Juli 2011 die Entscheidung über ein Sozialticket für Menschen mit wenig Einkommen vertagt. Bus- und Bahnunternehmen in der Region hatten Einspruch erhoben, weil sie Befürchtungen haben, auf den Kosten sitzen zu bleiben. Es wird zunächst der Vermittlungsausschuss angerufen und am 19. Juli erneut beraten.

Geplant ist laut dem VRR für Bezieher von Arbeistlosengeld II (Hartz IV) und Wohngeldempfänger ein Preis von ca. 30 Euro für eine Monatskarte der Preisstufe A. Diese kostet regulär rund 50 Euro. Das von den Verkehrsunternehmen geschätzte Defizit liegt bei rund zehn Millionen Euro.

Es ist sicher davon auszugehen, das Menschen mit geringen Einkommen, die mobil sein wollen, ohnehin eine Monatskarte für 50 Euro besitzen, so dass die von den Bus- und Bahnunternehmen geäußerte Befürchtung berechtigt ist.
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