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Düsseldorf hilft Japan

12.07.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

In Düsseldorf leben mehr als 6.500 Japaner, in der Region sind es fast 9.000. Vorwiegend im Stadtteil Oberkassel prägen sie seit über 50 Jahren das Stadtbild. An der Immermannstraße im Zentrum befindet sich das Hotel Nikko und eine Reihe japanischer Geschäfte. Viele japanische Unternehmen haben in Düsseldorf ihre Europazentrale. Nach der schrecklichen Erbeben-, Tsunami- und Reaktorkatastrophe war die Anteilnahme in Düsseldorf besonders hoch.

Die Rheinbahn entschloss sich daher, den Versteigerungserlös aus der diesjährigen Fundsachenversteigerung der Aktion „Düsseldorf hilft Japan“ zur Verfügung zu stellen. Wir berichteten darüber. Bei der Versteigerung wurde ein Erlös von 4.500 Euro erzielt, den die Rheinbahn um 500 Euro aufstockte.

Gestern fand die Scheckübergabe im EKÖ-Haus, dem kulturellen Zentrum der japanischen Gemeinde, statt. Klaus Klar, Rheinbahnvorstand und Arbeitsdirektor, überreichte ihn an Pia Tomoko Meid, Geschäftsführerin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein e.V. Sie zeigte sich überrascht, das bei der Versteigerung so viel Erlös erzielt wurde. „Ist das alles von den Schirmen?“ sagte sie. Klaus Klar und Georg Th. Schumacher, Vorstandsprecher der Rheinbahn, klärten sie auf. Unter den Fundstücken waren zwar eine ganze Reihe Schirme, aber auch gerade gekaufte Luxuskleidung und Schuhe sowie gebrauchte Fahrräder und Kinderwagen.

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