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Bayerische Oberlandbahn reagiert auf BEG-Qualitätsranking

15.07.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Auf das schlechte Abschneiden im kürzlich veröffentlichten Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) möchte die Bayerische Oberlandbahn (BOB) mit einer Qualitätsoffensive reagieren. In dem Ranking zwischen 13 Vergabenetzen erreichte die Veolia Verkehr-Tochter im Netz Oberland nur Platz neun. Die BOB und die Erfurter Bahn sind die einzigen Verkehrsunternehmen, die nicht vertraglich verpflichtend an dem Qualitätsmesssystem teilnehmen.

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Damit scheint die erhoffte Wirkung des Qualitätsranking der BEG bereits beim ersten Verkehrsunternehmen aufgegangen zu sein. Mit dem Ranking möchte die BEG als Aufgabenträger einen weiteren Anreiz für die Unternehmen schaffen um ihre Qualität zu steigern. DB Regio Bayern, die gleich mit mehreren Netzen auf den letzten Rängen lag, zeigt sich bisher unbeeindruckt von den Ergebnissen.

Um die Qualität in den nächsten Monaten deutlich zu verbessern, ruft das Unternehmen zur „Aktion Qualität“ auf. Die Kunden werden dazu gebeten Rückmeldungen zu geben, um festzustellen wo im Angebot noch Mängel vorhanden sind. Dabei soll vor allem auf die Kriterien Fahrgastinformation, Sauberkeit, die Kompetenz und Freundlichkeit des Personals und die Bearbeitung von Beschwerden und Anfragen eingegangen werden aber auch andere Punkte sind erwünscht. Meinungen und Anregungen können Reisende per Brief oder E-Mail an die BOB richten oder auch im Forum der BOB mit anderen diskutieren. Weitere Informationen sind unter folgender Adresse verfügbar: BOB „Aktion Qualität“

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3 Responses


  1. Tegtmeier
    15.07.11 um 17:06

    DB Regio Bayern, die gleich mit mehreren Netzen auf den letzten Rängen lag, zeigt sich bisher unbeeindruckt von den Ergebnissen.

    Kürzlich war ich an einem Bahnhof, und dort filmten ein paar Typen der DB Regio ihr Unternehmen und führten dazu vor allem Interviews mit Fahrgästen. Kernfrage war, ob sich die Qualität verbessert habe. Und danach wurde der Befragte noch gefragt, ob das Interveiw den „Chefs“ (wer auch immer das ist) von DB Regio gezeigt werden dürfe.

    Mit den Aussagen, die natürlich kaum repräsentativ sind, sollen wohl Botschaften ausgesendet werden. Denn ob ein Kunde zufrieden ist oder nicht, kann man kaum anhand von wenigen Bildern und Aussagen festhalten. Dazu müssen repräsentative Befragungen unabhängiger Gutachter gemacht werden. So aber, wie mit dem DB-Filmteam, bastelt man sich die DB Regio Welt zu recht.

    Kein Wunder, dass sich die DB Regio beim BEG-Test unbeeindruckt gibt. Für die gilt ohnehin nur die eigene Wahrnehmungswelt. Und wenn´s sein muss, spielt man den „Chefs“ dann nur zufriedene Aussagen aus dem Filmchen vor.

  2. Ach, ich kanns nicht mehr lesen. Hier in NRW bringt die DB Regio definitiv bessere Leistung als die nervigen Privaten, die noch dazu i.d.R. schlechtere Löhne zahlen und deren „neue“ Züge vielleicht neu, aber nicht wirklich innovativ sind. Aber der Artikel prononciert doch schon falsch: In der Tat ist doch die BOB als eine der Heilsbringenden Privatbahnen hier der Looser…


  3. Tegtmeier
    18.07.11 um 21:13

    @Se

    DB Regio NRW bessere Leistung ? Dann müssen Sie ja Tomaten auf den Augen haben, so Rot wie sie alles sehen.

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