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Wiedereröffnung der Strecke Berlin – Cottbus verzögert sich weiter

27.06.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Die Züge der Linie RE 2 fahren weiterhin nur bis Königs WusterhausenWie die Deutsche Bahn mitteilt, verzögert sich die Wiedereröffnung der direkten Verbindung zwischen Berlin und Cottbus noch weiter. Seit Mai 2010 ist der 60 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen König Wusterhausen und Lübbenau, wegen umfangreichen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Ursprünglich sollte der Fahrgastbetrieb wieder am 30. April aufgenommen. Nach mehreren Metalldiebstählen verschob sich der Termin auf den 15. Juli. Jetzt wird eine erneute Verzögerung bis September angekündigt.

Als Grund für die erneute Verschiebung werden Verzögerungen bei der Prüfung und Abnahme der Software zur Stellwerks- und Bahnübergangssteuerung entlang des Abschnittes genannt. Die Deutsche Bahn rechnet nicht mit einer Inbetriebnahme vor Ende August. Neben den Gleisen und Oberleitungen wird auch der Untergrund, sowie die Signal- und Sicherungstechnik modernisiert. Durch die Maßnahmen soll die Fahrzeit um bis zu 20 Minuten gesenkt werden.

Der Ersatzfahrplan mit umgeleiteten Direktzügen und Ersatzbussen für die Linien RE 2 Cottbus – Berlin – Rathenow und RB 14 Senftenberg – Berlin – Nauen bleibt somit noch weiter bestehen. Die Linie RE 2 entfällt zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau. Die Züge der Linie RB 14 zwischen Berlin-Schönefeld und Lübbenau ebenfalls. Zwischen den Stationen wurden verschiedene Ersatzbuslinien eingerichtet. Zwischen Berlin und Cottbus fahren im Zweistundentakt, während der Hauptverkehrszeit im Stundentakt, großräumig umgeleitete RE-Züge nur mit Halt in Berlin Potsdamer Platz, Berlin Südkreuz und Calau. In Calau besteht Anschluss nach Senftenberg.

Bild: Sven Stei?nke

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