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Wer rastet, der rostet. VRS-Aktiv60 WalkingDays

09.06.11 (Allgemein) Autor:admin

„Wer rastet, der rostet!“, unter diesem Motto setzte der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) zusammen mit dem Deutschen Nordic Walking Präventionsverband (DNV) heute, am 9. Juni 2011 die Aktion „VRS-Aktiv60 WalkingDays“ auch in diesem Jahr fort. Bei der ersten Tour in diesem Jahr starteten die über 400 Nordic-Walker an der „Arena der Bewegung“ im Neuland-Park in Leverkusen, der auch das Ziel der 11 Kilometer langen Wanderung sein sollte.

Gut gelaunt machten sich die über 400 Wanderer um 10:30 Uhr bei bestem Wanderwetter – nicht zu heiß und nicht zu kalt – auf den Weg. Zuvor hatten sie die Möglichkeit, bei Irmgard Förster, Leiterin der ALFA Akademie Köln und Headcouch beim DNV, in einem Schnupperkurs die richtige Lauftechnik zu erlernen.

Zunächst ging es durch den Neuland-Park, dem Gelände der Bundesgartenschau 2005, zum Rhein. Von dort aus weiter stromabwärts, immer am Rhein entlang bis nach Leverkusen-Hitdorf. Das Teilnehmerfeld zog sich auf einer Länge von ca. drei Kilometern hin. Das war auch gut so, denn von Leverkusen-Hitdorf mussten die Teilnehmer mit der Fähre nach Köln-Langel übersetzen. Dort mussten einige Nordic-Walker eine kleine Pause am Fähranleger einlegen, weil die Fähre rappelvoll war. In drei Etappen gelangten die Wanderer nach Köln-Langel.

Von Köln-Langel ging es dann am Rheinufer stromaufwärts in Richtung Leverkusener Brücke (Autobahn A1), die über beidseitige Fuß- und Fahrradwege verfügt. Von da waren es nur noch ein paar Schritte, um zum Start- und Zielpunkt zu gelangen. Dort erwarteten eine Anzahl Masseure die Wanderer und kneteten ihnen die Waden wieder munter.

„Die VRS-Aktiv60 WalkingDays haben sich zu einer sehr beliebten Veranstaltung entwickelt. Die Teilnehmerzahl ist von Jahr zu Jahr gestiegen, so dass es für uns selbstverständlich war, die Reihe auch in diesem Jahr fortzusetzen. Genau so beliebt wir unsere WalkingDays ist auch unser Aktiv60Ticket, das sich an mobile Menschen ab 60 Jahren richtet. Auch in diesem Ticketsegment verbuchen wir weiterhin steigende Zahlen“, freut sich Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg.

Bilder: Jürgen Eikelberg

Ein Kommentar

  1. Sehr geehrte Zughlt-Macher,

    habe heute beim „Surfen“ zum Thema „Nahverkehr“ Ihre Webseite gefunden. Es ist interessant was sich zu diesem Thema inzwischen überall findet. Es läßt hoffen, daß wir die Zeit der „Prä-Dominanz des individuell motorisierten Verkehrs“ allmählich hinter uns lassen und zu einem vernünftigen, d. h. effizienten und nachhaltigen Mix an Mobilitätsformen in unserer Gesellschaft finden. Darin hat m. E. der „Gemeinschaftliche Personenverkehr (GPV)“ eine wichtige Funktion., Der ÖPNV, der eine spezifische Form dieser unterschiedlichen Arten des GPV darstellt wird aber auch zukünftig eine dominierende Stellung einnehmen.
    Seine Fundierung muss aber gestärkt und seine Positionierung nachhaltig verbessert werden durch Optimierung der Strukturierung von Organisation und Finanzierung.Dazu können und sollten in stärkerem Maße engagierte und kenntnissreiche Fahrgastvertretungen beitragen. Es gibet nämlich erhebliches Verbesserungspotential in den heutigen Strukturen, die nicht allein nur durch vermehrten Finanzmitteleinsatz zu heben sind. Besserer Management-Techniken bei den Verkehrsgesellschaften , verbesserte Kommunikation zwischen Kommunen, Fahrgästen, Betreibern und Aufgabenträgern etc. sind wirkungsvolle Ansatzpunkte. Sie erfordern wenig Geld – aber umso mehr Phantasie, Innovative Gedanken und Mut zum Ausprobieren. Wir versuchen unseren Teil im neu entstanden Fahrgastbeirat der RSVG dazu beizutragen. Sie finden uns auf http://fgb-rsvg.de.tl

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