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Umweltfreundlich dank Photovoltaik

02.06.11 (Allgemein) Autor:Test Kunde

Die S-Bahn RheinMain wird jetzt noch umweltfreundlicher. Nicht nur die S-Bahn als Verkehrsmittel vermindert den CO2-Ausstoß, auch die Wartung der Fahrzeuge wird jetzt mit Ökostrom durchgeführt. Heute nahmen Dr. Manuela Rottmann, Umweltdezernentin der Stadt Frankfurt, Lars Falck, Geschäftsführer juwi Solar GmbH, Werner Raithmayr, Geschäftsführer Anlagenmanagement/Energieversorgung bei der DB Energie GmbH und Thomas Liehr, Leiter Produktion DB Regio Hessen, die Photovoltaikanlage offiziell in Betrieb.

Die Dachfläche der ET-Werkstatt am Frankfurter Hauptbahnhof wurde von der DB für die Dauer von zwanzig Jahren an den Betreiber juwi Solar GmbH zur Stromerzeugung vermietet. Mit Solarmodulen auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern ist die Anlage die größte Dachflächenanlage im Rhein-Main-Gebiet. Der auf dem Dach der Werkstadt erzeugte Strom wird in das allgemeine Hauhaltsstromnetz eingespeist. 1.000.000 Kilowattstunden soll die Anlage im Jahr liefern, genug Strom um 286 Vierpersonenhaushalte zu versorgen. Rund 668 Tonnen Kohlendioxid sollen so pro Jahr durch diese umweltfreundliche Art der Stromerzeugung eingespart werden.

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„Derzeit sind die regenerativen Energien ein großes Thema in der Gesellschaft. Unser stetiges Ziel als Deutsche Bahn ist der Beitrag zur Schonung der Umwelt“, erläutert Thomas Liehr, Leiter Produktion DB Regio Hessen, „so entstand im Jahr 2008 die Idee, das Dach des ET Werkes für eine Photovoltaikanlage zu nutzen.“ DB Regio Hessen nutzt die Mieteinnahmen aus der Dachflächennutzung jetzt um die Werkstatt auf Ökostrom umzustellen.

2006 hatte DB Regio Hessen 35 Millionen Euro in den Umbau des ehemaligen Postbahnhofes in eine moderne Werkstatt für Elektrotriebfahrzeuge investiert. Produktionsplanung, Disposition von Fahrzeugen und Personal, Qualitäts- und Störungsmanagement und Instandhaltung wurden unter einem Dach zusammengeführt. Über 130 Mitarbeiten warten hier 172 Elektrotriebfahrzeuge. Dazu gehören neben allen S-Bahn-Zügen im Rhein-Main-Gebiet auch die als Mittelhessenexpress eingesetzten ET 425/26.
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Ein Kommentar


  1. peter paulus
    06.06.11 um 19:54

    warum betreibt die bahn die anlage nicht selbst und erwirtschaftet stattdessen leider nur minimale mieteinnahmen, anstatt nachhaltig günstigen strom ?

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