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RMV erhöht Ticketpreise um 2,7 Prozent

21.06.11 (Allgemein) Autor:Sven Steinke

Wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) angekündigt hat, sollen die Fahrpreise im Verbundgebiet zum Fahrplanwechsel im Dezember um durchschnittlich 2,7 Prozent steigen. Mit der Tariferhöhung sollen die steigenden Ausgaben der Verkehrsunternehmen bei den Energie- und Personalkosten aufgefangen werden. Einige Kunden sollen aber auch von günstigeren Tageskarten profitieren, so soll auf vielen Relationen die Tageskarte günstiger werden, als zwei Einzelfahrscheine.

Da die allgemeinen Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen sich auf etwa 3,3 Prozent belaufen, hätte der RMV auch eine höhere Kostensteigerung durchsetzen können, aber er hofft die nicht gedeckten Ausgaben durch Nachfragesteigerungen zu kompensieren. So konnten die Fahrgastzahlen von 660 Millionen im Jahr 2009 auf 667 Millionen im Jahr 2010 gesteigert werden.

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Damit die Fahrgastzahlen noch weiter steigen, arbeitet der RMV weiter an der Verbesserung der Qualität des Verkehrsangebots. So konnte im Punkto Pünktlichkeit im letzten Jahr ein neuer Höchstwert erreicht werden. So waren bei der S-Bahn Rhein-Main erstmals 97 Prozent aller Züge pünktlich. Aber auch die Informationspolitik soll verbessert werden. So bringt der RMV 260 dynamische Informationssysteme an 160 Stationen an.

Im Rahmen des Fahrplanwechsels führt der RMV die begonnene Tarifreform weiter. Außerhalb der Großstädte Frankfurt, Wiesbaden und Mainz soll das Tagesticket immer günstiger sein als zwei einzelne Fahrscheine für die Hin- und Rückfahrt. Bisher war die Tageskarte auf machen Relationen günstiger und auf manchen teurer. In den Großstädten wird das Tagesticket bei zwei Fahrten weiterhin teurer bleiben, da dort das Nahverkehrsangebot weiter ausgebaut ist und intensiver genutzt wird.

Auch die Internetseite präsentiert sich seit kurzer Zeit in einem neuen Design mit weiteren Zusatzfunktionen. So zeigt die elektronische Fahrplanauskunft minutengenaue Fahrplanabweichungen. Ein Newsletter-Service informiert die Fahrgäste falls gewünscht über Neuigkeiten und Abweichungen ausgewählter Fahrten. Da Fahrten mit dem ÖPNV immer häufiger mit Auto oder Rad kombiniert werden, bietet die neue Seite auf aktuelle Verkehrsmeldungen für die Autofahrer und zeigt für die nächstgelegene Haltestelle den nächsten Abstellplatz fürs Auto oder Rad.

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Ein Kommentar

  1. Die sollten die VGF anhalten, ihren U-Bahn-Fahrern das Fahren beizubringen. Die Tram-Fahrer der VGF kriegen das doch ganz gut hin, warum nicht die U-Bahn-Fahrer? Wenn jemand so ’nen Fahrstil bei der Bahn bringen wuerde, paar Tage spaeter haette er ’ne Nachschulung, mindestens… Und das Fahrplankonzept ist fuer den Eimer, Stichwort Seckbacher Landstrasse, die Busse kommen 1 Minute vor Abfahrt der U-Bahn, da braucht man sich nicht wundern dass die Leute runterrennen, versuchen die U-Bahn aufzuhalten und die U4 daher von Anfang an Verspaetung macht. Der offizielle Anschluss nach RIS ist die U-Bahn einen Takt (5min) spaeter. Es wuerde reichen, die Busse 1min spaeter ankommen zu lassen – der Umstieg zur planmaessig zu erreichenden U-Bahn ist dann immer noch gut machbar, aber die vorige U-Bahn wird nicht aufgehalten und faehrt puenktlich. DAS waere eine Qualitaetssteigerung, die Fahrgastzahlen erhoehen kann, nicht eine neue Homepage die so lahm ist, dass man mit UMTS-Stick oder Modem hoffen muss auf die Handy-Version kommen zu koennen, weil man sonst pro Klick locker 5 Minuten Ladezeit bedenken muss.

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